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.10.1205 - Version 0.50 // Der Kohlenstoff - Die Materie des Lebens // *.10.1020 |
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Dieser Link zeigt diese Seite in einer Flat-Version - alle Einträge sind geöffnet; alle Details sind sofort sichtbar; alle seiteninternen Link-Ziele sind direkt erreichbar |
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Dieser Link zeigt diese Seite in einer Nodes-Version - Sub-Einträge sind geschlossen und können geöffnet werden; bessere Übersicht über die hierarchische Entwicklung. Parallele Nutzung beider Versionen kann von Vorteil sein |
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Ziel dieses Exzerpt-Komplexes ist eine maximal übersichtliche Darstellung des Thema Kohlenstoff in einer allgemein zugänglichen Form (Einsteiger-Niveau) |
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Für die Erschließung der hier dargestellten Inhalte sind (sollen) keine besonderen fachlichen Voraussetzungen notwendig (sein, in der Endfassung). |
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Die begriffliche Kartierung ist so weit möglich hierarchisch angeordnet, so daß sich in dem Abstieg die Varianten plausibel entfalten. |
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Definitionen wurden soweit möglich auf ein Minimum reduziert, und die sich zum Teil nicht, oder nicht so klar, oder auf anderen als den jeweils referenzierten Wikipedia-Seiten finden. |
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Hinweise zur aktuellen Edition, sowie zur Integration dieser Inhalte in eine inEx-Datenbank siehe am Ende dieser Seite. |
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° Sonderstellung // Der Kohlenstoff |
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° Vorkommen // Der Kohlenstoff |
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° Anorganische Kohlenstoff-Chemie // Der Kohlenstoff |
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° Organische Chemie // Der Kohlenstoff |
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° Quellen und Definitionen // Der Kohlenstoff |
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Sonderstellung // Der Kohlenstoff |
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a) weist von allen chemischen Elementen (nach Wasserstoff) die größte Vielfalt an chemischen Verbindungen auf (Wasserstoff an erster Stelle, weil Kohlenstoffverbindungen meistens auch Wasserstoff enthalten) |
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b) beruht darauf, dass das Kohlenstoffatom vier Bindungselektronen hat, wodurch es unpolare Bindungen mit ein bis vier weiteren Kohlenstoffatomen eingehen kann |
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c) Kohlenstoffverbindungen bilden die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens (=> Organische Chemie:) |
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d) Alles lebende Gewebe ist aus (organischen) Kohlenstoffverbindungen aufgebaut (=> Organische Chemie:) |
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Vorkommen // Der Kohlenstoff |
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anorganisch: == a) z.B. Diamant, Graphit (elementare Formen). Häufigstes Vorkommen ist Carbonatgestein (z.B. in den Dolomiten); => Carbide (xCO3, Kohlenstoff-Metallverbindungen; zweiwertige Salze der Kohlensäure) |
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anorganisch: == b) wichtige Carbonat- Mineralien: |
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anorganisch: == ba) Calciumcarbonat CaCO3 (Modifikationen: Kalkstein, Kreide, Marmor) |
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anorganisch: == bb) Calcium-Magnesium-Carbonat CaCO3 · MgCO3 (Dolomit) |
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anorganisch: == bc) Eisen(II)-carbonat FeCO3 (Eisenspat) und Zinkcarbonat ZnCO3 (Zinkspat) |
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anorganisch: == c) Weitere Formen: Fullerene, Amorpher Kohlenstoff, Kohlenstoff-Fasern, Glaskohlenstoff, Graphen, Aktivkohle, Ruß, Kohlenstoffnanoröhren, Kohlenstoffnanoschaum |
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organisch: == Kohle (pflanzlichen Ursprungs), Erdöl und Erdgas (tierischen Ursprungs), sowie in allen Lebewesen (=> Organische Chemie:) |
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Anorganische Kohlenstoff-Chemie // Der Kohlenstoff |
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a) Oxide des Kohlenstoffs (CO, CO2 und Suboxide (CnOm)), Kohlensäure (H2CO3) |
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b) Carbide (xCO3, Kohlenstoff-Metallverbindungen; zweiwertige Salze der Kohlensäure), Hydrogencarbonate (xHCO3) |
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c) Cyanide (... Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindungen), Cyansauerstoffsäuren (...) |
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d) Schwefelkohlenstoff (...) |
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° Kohlenstoff /// Wikipedia |
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Organische Chemie // Der Kohlenstoff |
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a) Mit wenigen Ausnahmen (=> anorganische Kohlenstoff-Chemie:) umfasst die Organische Chemie alle Verbindungen, die der Kohlenstoff mit sich selbst und anderen Elementen eingeht |
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b) Zu ihr gehören alle Bausteine des derzeit bekannten Lebens. Es sind etwa 19 Millionen organische Verbindungen bekannt (2008) |
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c) Es gibt wesentlich mehr Verbindungsformen in der auf Kohlenstoff basierenden organischen Chemie als in dem gesamten restlichen Bereich der anorganischen Chemie |
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° Organische Chemie /// Wikipedia |
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Quellen und Definitionen // Der Kohlenstoff |
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° Allgemeine Grundlagen der Chemie |
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° Kohlenstoff /// Wikipedia |
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° Organische Chemie /// Wikipedia |
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° Biochemie /// Wikipedia |
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Allgemeine Grundlagen der Chemie |
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Periodensystem /// Wikipedia |
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Chemische Verbindung /// Wikipedia |
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Redoxreaktion /// Wikipedia |
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Das chemische Verhalten eines Atoms wird bestimmt durch die äußerste, besetzte Elektronenschale (Valenzschale) und ist daher auch Maßstab für die Einordnung in das Periodensystem |
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Redoxreaktionen (Reduktions-Oxidations-Reaktion) sind von grundlegender Bedeutung. Viele Stoffwechsel- und Verbrennungsvorgänge sowie technische Produktions- und Nachweisprozesse basieren auf solchen Elektronenübertragungs-Reaktionen |
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Bei einer Redoxreaktion reagiert ein Stoff A der Elektronen abgibt (Donator, Reduktionsmittel) und oxidiert wird, mit mindestens einem Stoff B der diese Elektronen aufnimmt (Akzeptor, Oxidationsmittel) und reduziert wird |
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Die Oxidationszahl eines Atomes wird durch eine Oxidation (Abgabe) erhöht, und durch eine Reduktion (Aufnahme) verringert |
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Eine positive Oxidationszahl (durch Abgabe) zeigt an, dass die Elektronendichte eines Atoms gegenüber seinem Normalzustand verringert ist, eine negative (durch Aufnahme) zeigt an, dass die Elektronendichte erhöht ist. |
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Oxidation /// Wikipedia |
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Reduktion /// Wikipedia |
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Oxide /// Wikipedia |
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Oxide (griech. = scharf, spitz, sauer) sind Sauerstoff-Verbindungen bei denen der Sauerstoff die Oxidationszahl [-II] hat |
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Die meisten Oxide entstehen, wenn brennbare Stoffe mit Sauerstoff reagieren (=> Oxidation). Bei ihrer Verbindung mit dem Sauerstoff als Oxidationsmittel geben sie Elektronen an den Sauerstoff ab |
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Metalloxidbildung: Oxidation: => Das Metall M gibt zwei Elektronen ab + Reduktion: => Sauerstoff nimmt pro Atom je zwei Elektronen auf = => Redoxreaktion: Sauerstoff oxidiert das Metall und wird dabei selbst reduziert und umgekehrt |
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Je nach Bindungspartner werden die Metalloxide und die Nichtmetalloxide unterschieden: |
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- Metalloxide sind ionische (salzartige) oder kovalente Oxide; Oxide unedler Metalle reagieren mit Wasser zu Basen und bilden alkalische Lösungen, die Laugen |
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- Nichtmetalloxide sind molekular, i.a. leicht flüchtig und reagieren mit Wasser zu Säuren |
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° Säuren reagieren mit Basen und bilden dabei Wasser und Salze. Eine Base ist somit das Gegenstück zu einer Säure und vermag diese zu neutralisieren. |
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Amphotere Oxide und Hydroxide haben die Eigenschaft, sauer UND basisch reagieren zu können - je nach Reaktionspartner. Sie reagieren mit Säuren UND mit Basen zu Salzen. |
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° Hydroxide /// Wikipedia |
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c2do: |
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Sauerstoff /// Wikipedia |
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Kation /// Wikipedia |
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Anion /// Wikipedia |
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° Ionische Bindung /// Wikipedia |
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Säure-Base-Konzepte /// Wikipedia |
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- Nach Arrhenius: Eine Säure dissoziiert in wässriger Lösung zu positiven Wasserstoffionen (H+-Ionen) und negativen Anionen. Eine Base dissoziiert zu Kationen und Hydroxidionen (OH--Ionen). |
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- Nach Brønsted und Lowry: Säure als ein Teilchen, das Protonen (H+-Ionen) an eine Base übertragen kann. Basen und Säuren sind Teilchen, die Protonenakzeptoren (Basen) und Protonendonatoren (Säuren) sind. |
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- Nach Lewis: Eine Säure ist ein elektrophiler Elektronenpaarakzeptor und eine Base ein Elektronenpaardonator. |
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- Nach Lux und Flood: Säuren sind Oxidionen-Akzeptoren, Basen Oxidionen-Donatoren; Nichtmetalloxide als Säureanhydride, Metalloxide als Basenanhydride (da sie in wässriger Lösung Hydroxidionen bilden) |
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Der pH-Wert ist ein Maß für die saure oder alkalische Reaktion einer wässrigen Lösung, und ist der Zehnerlogarithmus der Wasserstoffionen-Aktivität. In erster Näherung wird meist mit der Konzentration der Wasserstoffionen gerechnet. |
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Die Abkürzung „pH“ steht für pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii (lat. pondus „Gewicht“; potentia „Kraft“; Hydrogenium „Wasserstoff“). |
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Protolyse /// Wikipedia |
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Basen /// Wikipedia |
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Basen im engeren Sinne sind Verbindungen, die in wässriger Lösung in der Lage sind, Hydroxid-Ionen (OH-) zu bilden, und so den pH-Wert einer Lösung erhöhen |
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Eine Base ist somit das Gegenstück zu einer Säure und vermag diese zu neutralisieren. |
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° Säuren reagieren mit Basen und bilden dabei Wasser und Salze. Eine Base ist somit das Gegenstück zu einer Säure und vermag diese zu neutralisieren. |
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Im weiteren Sinn beschreiben verschiedene Säure-Base-Konzepte wesentlich breitere Paletten von chemischen Reaktionen, die über Eigenschaften von Hydroxidionen in Wasser hinausreichen können. |
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Viele Basen sind in Wasser löslich ((Basenlösung = Lauge) z. B. Natriumhydroxid, Ammoniak), jedoch nicht alle (z. B. Aluminiumhydroxid) |
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Viele Verbindungen, die Basen genannt werden, verfügen über Hydroxid-Ionen (OH-) (=> Hydroxide) und dissoziieren im Wasser in Metall- und Hydroxid-Ionen. Die Lösung wird häufig als alkalische Lösung oder Lauge bezeichnet. |
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° Hydroxide /// Wikipedia |
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Andere Verbindungen verfügen selbst über keine OH- -Ionen, bilden diese aber in einer Reaktion mit Wasser. Sie reagieren alkalisch durch Übernahme eines Protons H+ von einem H2O-Molekül und lassen damit ein OH- -Ion zurück. |
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HO- - Hydroxidion /// Wikipedia |
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Das Hydroxidion (veraltet: Hydroxylion) ist ein negativ geladenes Ion (Anion), das entsteht, wenn Basen mit Wasser reagieren. Seine chemische Formel lautet OH-. |
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Hydroxid-Ionen (OH-) können von einer Säure Protonen (H-) übernehmen und bilden daraus Wassermoleküle (H2O) |
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Abbildung: Wasser (H2O) und Hydroxid-Ion (HO-) (gen by freeware: avogadro) |
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° Protolyse /// Wikipedia |
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Hydroxide /// Wikipedia |
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Hydroxide sind salzähnliche Stoffe, die Hydroxid-Ionen (OH-) als negative Gitterbausteine (Anionen) enthalten. |
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Lösliche Hydroxide wie Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid bilden mit Wasser stark alkalische Lösungen (Laugen), die unter der Bezeichnung Natronlauge und Kalilauge bekannt sind. |
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Beispiele: Natriumoxid und Wasser reagieren zu Natriumhydroxid. Calciumoxid und Wasser reagieren zu Calciumhydroxid. |
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Säuren /// Wikipedia |
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Verbindungen, die in der Lage sind, Protonen (H+) an einen Reaktionspartner zu übertragen werden Säuren genannt. |
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In wässriger Lösung ist der Reaktionspartner im Wesentlichen Wasser. Es bilden sich Oxonium-Ionen (H3O+), und der pH-Wert der Lösung wird gesenkt |
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Säuren reagieren mit Basen und bilden dabei Wasser und Salze. Eine Base ist somit das Gegenstück zu einer Säure und vermag diese zu neutralisieren. |
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H3O+ - Oxonium /// Wikipedia |
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Oxonium (auch: Oxonium-Ion) ist die Bezeichnung für ein protoniertes Wassermolekül (H3O+) |
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Oxonium bildet sich durch protolytische Reaktionen in Wasser bzw. in wässrigen Lösungen |
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Abbildung: Wasser (H2O) und Oxonium-Ion (H3O+) (gen by freeware: avogadro) |
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° Protolyse /// Wikipedia |
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Salze /// Wikipedia |
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Salze entstehen bei der Reaktion von Säuren mit Basen. Dabei bildet das Oxonium-Ion (Kation H3O+) der Säure mit dem Hydroxid-Ion (Anion HO-) der Base Wasser (H2O), =>Neutralisation |
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Salze sind chemische Verbindungen, die aus positiv geladenen Ionen (Kationen) und negativ geladenen Ionen (Anionen) aufgebaut sind. |
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Bei anorganischen Salzen werden die Kationen häufig von Metallen und die Anionen häufig von Nichtmetallen oder deren Oxiden gebildet. |
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Als organische Salze bezeichnet man alle Verbindungen, bei denen mindestens ein Anion oder Kation eine organische Verbindung ist. |
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c2do: |
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Praktische Bedeutung haben die Salze der Carbonsäuren, die zu den Fettsäuren zählen. Die Natrium- oder Kaliumsalze der Fettsäuren nennt man Seifen. |
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Ionische Bindungen liegen nur zwischen den Anionen und Kationen vor. |
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Bei oxidischen Anionen ist der Sauerstoff mit dem anderen beteiligten Element fest mit kovalenten Bindungen verbunden. |
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Innerhalb der Ionen von organischen Verbindungen liegen kovalente Bindungen vor. |
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Ester /// Wikipedia |
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c2do: |
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Ester bilden eine Stoffgruppe organischer Verbindungen, die formal oder tatsächlich durch die Reaktion einer Sauerstoffsäure und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser (eine Kondensationsreaktion) entstehen. |
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Es gibt Ester von organischen Säuren (z. B. Carbonsäuren wie Essigsäure, Sulfonsäuren) und solche von anorganischen Säuren (z. B. Phosphorsäure, Borsäure). |
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° R-OH - Alkohole /// Wikipedia |
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Kohlenstoff /// Wikipedia |
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Diamant /// Wikipedia |
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Graphit /// Wikipedia |
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c) Weitere Formen: Fullerene, Amorpher Kohlenstoff, Kohlenstoff-Fasern, Glaskohlenstoff, Graphen, Aktivkohle, Ruß, Kohlenstoffnanoröhren, Kohlenstoffnanoschaum |
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COn - Oxide des Kohlenstoffs |
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CO - Kohlenstoffmonoxid /// Wikipedia |
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CO2 - Kohlenstoffdioxid /// Wikipedia |
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H2CO3 - Kohlensäure /// Wikipedia |
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Andere Namen: Kohlenstoffsäure, Dihydrogencarbonat, Hydroxyameisensäure, Hydroxymethansäure |
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Verbindet sich Kohlenstoffdioxid CO2 (ein Anhydrid) mit Wasser H2O (der Vorgang wird Hydration genannt), entsteht Kohlensäure, H2O + CO2 => H2CO3. Kohlensäure ist instabil, und existiert nur in gelöster Form. |
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° Säuren /// Wikipedia |
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Wasser oder Metallionen katalysieren die Zersetzungsreaktion (Dehydration) der Kohlensäure wieder zu Kohlenstoffdioxid und Wasser, H2CO3 => H2O + CO2 |
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Reaktionsprodukte sind entweder das Hydrogencarbonat-Ion HCO3 [1e-] ( => Bildung der Hydrogencarbonate) oder das Carbonat-Ion CO3 [2e-] ( => Bildung der (sekundären) Carbonate) |
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Kohlensäure spielt eine wichtige Rolle bei der Trinkwasseraufbereitung (Oxidation von Metallrohrleitungen sowie Kalkfällung) |
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M+(H)CO3 - Carbonate /// Wikipedia |
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Abbildung: Carbonat-Ion ( CO3 [2e-] ) und Hydrogencarbonat-Ion ( HCO3 [1e-] ) |
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Carbonate sind die Salze und Ester der dehydrierten Kohlensäure (H2CO3 => CO3) |
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° Salze /// Wikipedia |
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° Ester /// Wikipedia |
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Von der zweiprotonigen (zweibasigen) Kohlensäure leiten sich zwei Reihen von Salzen ab. Die Hydrogencarbonate (auch: primäre Carbonate) mit M-HCO3, und die (sekundären) Carbonate mit M-CO3 |
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Das zweifach negativ geladene Carbonat-Anion C03 ist vollkommen planar gebaut, mit 120°-Bindungswinkeln zwischen den einzelnen Sauerstoffatomen |
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M+HCO3 - Primäre Carbonate = Hydrogencarbonate |
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M+HCO3 - Hydrogencarbonate [primäre Carbonate] /// Wikipedia |
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Hydrogencarbonate (veraltet: Bicarbonate oder saure Carbonate) sind die Salze der Kohlensäure, die durch einfache Neutralisation mit einer Base entstehen. |
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Hydrogencarbonate können sowohl ein Proton abgeben (Protonendonator) als auch aufnehmen (Protonenakzeptor) und haben eine wichtige physiologische Bedeutung als Bestandteil bei der Regulation des Säure-Basen-Haushaltes von Säugetier-Organismen |
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Wichtige Hydrogencarbonate sind das Natriumhydrogencarbonat (Natron, Bullrich-Salz – NaHCO3), das Ammoniumhydrogencarbonat (Hirschhornsalz – NH4HCO3) und das Calciumhydrogencarbonat („Carbonathärte“ des Wassers). |
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Abbildung: Natrium- und Calciumhydrogencarbonat (Ionenbindungen) (gen by freeware: avogadro) |
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M+CO3 - Sekundäre Carbonate |
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Wird durch weitere Basen-Zugabe auch die zweite Säurefunktion der Carboxygruppe neutralisiert, bilden sich die Carbonate |
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b) wichtige Carbonat- Mineralien: |
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ba) Calciumcarbonat CaCO3 (Modifikationen: Kalkstein, Kreide, Marmor) |
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bb) Calcium-Magnesium-Carbonat CaCO3 · MgCO3 (Dolomit) |
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bc) Eisen(II)-carbonat FeCO3 (Eisenspat) und Zinkcarbonat ZnCO3 (Zinkspat) |
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CaCO3 - Calciumcarbonat /// Wikipedia |
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Calciumcarbonat CaCO3 (kohlensaurer Kalk) ist ein Salz der dehydrierten Kohlensäure, eine Verbindung von einem Carbonat-Anion C03 [e2-] mit einem Calcium-Kation Ca [e2+] |
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Kohlensäureester /// Wikipedia |
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M+C - Kohlenstoff-Metallverbindungen (reine, = Carbide) |
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M+C - Carbide /// Wikipedia |
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Carbide sind Kohlenstoff-Metallverbindungen aus einem Element M und Kohlenstoff C mit der allgemeinen Formel MxCy |
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CN - Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindungen |
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Blausäure (= Cyanwasserstoff) |
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HCN - Cyanwasserstoff /// Wikipedia |
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... Cyanwasserstoff HCN |
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M+CN - Cyanide /// Wikipedia |
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Cyanide sind Salze und andere Verbindungen der Blausäure (Cyanwasserstoff, HCN). |
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Die salzartigen Cyanide enthalten das Cyanid-Anion [C=N]-, die organischen Cyanide die funktionelle Gruppe –C=N |
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Der Name Cyanid leitet sich von dem griechischen Wort für Blau ab, und rührt von der Gewinnung aus Eisenhexacyanidoferrat (Berliner Blau) her, einem Pigment mit blauer Farbe. |
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CNHO - Cyansauerstoffsäuren /// Wikipedia |
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Als Cyansauerstoffsäure (teilweise auch als Hydroxocyane) werden verschiedene isomere Verbindungen mit der Summenformel CHNO bezeichnet: Cyansäure, Isocyansäure, Knallsäure und Isoknallsäure |
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CNHO - Cyansäure /// Wikipedia // ==> Weiterleitung an Cyanate |
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Cyansäure CHNO (H-O-C=N) ist eine instabile Cyansauerstoffsäure. Aufgrund ihrer Instabilität sind keine Anwendungen bekannt. Siehe Salze: Cyanate |
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M+NCO - Cyanate /// Wikipedia |
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Cyanate NCO sind die Salze oder Ester der instabilen Cyansäure, mit dem Cyanat-Ion NCO- oder die Ester mit der Struktur R–OCN |
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CS - Kohlenstoff-Schwefel-Verbindungen |
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Organische Chemie /// Wikipedia |
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CH4 - Kohlenwasserstoffe /// Wikipedia |
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== Die Kohlenwasserstoffe (CmHn) sind eine Stoffgruppe von Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. |
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== Kohlenwasserstoffe teilt man in gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe ein. |
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== Gesättigte Kohlenwasserstoffe werden als Alkane bezeichnet, und enthalten ausschließlich C-C- Einfachbindungen; CnH2n+2 (offen) / CnH2n (Ring) |
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== Ungesättigte Kohlenwasserstoffe werden als Alkene (oder Olefine; C=C- Doppelbindungen; ... / ...), Alkine (C-C- Dreifachbindungen; CnH2n-2 / ...) und Aromaten (oder Arene) bezeichnet |
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== Alle organischen Verbindungen, die nicht aromatisch sind, sind aliphatisch (griech. aleiphar, fettig). Dies ist eine Unterscheidung in ... |
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Eine andere Systematik ist die Ordnung der Verbindungen nach ... funktionalen ... |
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In Wasser sind Kohlenwasserstoffe unlöslich, in den meisten organischen Lösungsmitteln jedoch gut löslich. Das heißt, Kohlenwasserstoffe sind hydrophob, also auch lipophil. |
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Aromaten [Arene] /// Wikipedia |
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Aliphatische Kohlenwasserstoffe /// Wikipedia |
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Aliphatische Kohlenwasserstoffe sind all jene Kohlenwasserstoffe, die keine aromatischen Kohlenwasserstoffe sind. |
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° Aromaten [Arene] /// Wikipedia |
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Aliphatische Kohlenwasserstoffe werden unterschieden in gesättigte (mit C-C Einfachbindungen => Alkane) und ungesättigte (mit C-C Doppel- (=> Alkene) oder Dreifachbindungen => Alkine) Kohlenwasserstoffe |
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Gesättigte oder ungesättigte Verbindungen sind jene, deren Valenzen des Kohlenstoffatoms vollständig (gesättigt) oder nicht vollständig (ungesättigt) besetzt sind |
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c2do: - Das hier deutlich erklären <!> |
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Aliphat /// Wikipedia |
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CH4 - Alkane /// Wikipedia |
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Abbildung: Methan CH4, Ethan C2H6, Propan C3H8 (gen by freeware: avogadro) |
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== Alkane (alt: Paraffine) sind gesättigte, und nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehende Verbindungen, die ausschließlich C-C- Einfachbindungen enthalten. |
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Durch die vierfache Bindungsfähigkeit des Kohlenstoffs ergibt sich die allgemeine Summenformel: CnH2n+2 (offen) / CnH2n (Ring) |
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Alkane sind die Basis für viele weitere organische Stoffgruppen. |
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== Das einfachste Alkan ist das Methan CH4, es folgen Ethan C2H6, Propan C3H8, Butan C4H10, Pentan C5H12 usw. |
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Die unverzweigten und verzweigten offen kettenförmigen Alkane werden als n- und iso- bzw. neo-Alkane bezeichnet |
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° OrgCh: - Ersetzt man in Methan formal eine CH-Einheit durch ein Stickstoffatom, erhält man Ammoniak NH3 |
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Cycloalkane /// Wikipedia |
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Die ringförmigen Cycloalkane haben die Summenformel CnH2n. Aufgrund der anderen Topologie unterscheiden sie sich in ihren Eigenschaften zum Teil erheblich von denen der Kettenalkane |
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C2H4 - Alkene [Olefine] /// Wikipedia |
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Abbildung: Ethen C2H4 (C=C), Propen C3H6 (C-C=C), Propadien C3H4 (C=C=C) (gen by freeware: avogadro) |
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== Alkene sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe, und enthalten C=C- Doppelbindungen. Summenformel: CnH2n. Die Doppelbindung ist die funktionelle Gruppe der Alkene. |
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== Alkene mit zwei Doppelbindungen nennt man Diene, mit drei Doppelbindungen Triene. Allgemein werden diese Polyene genannt. |
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C2H2 - Alkine /// Wikipedia |
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Abbildung: Ethin C2H2 (Acetylen), Propin C3H4 (gen by freeware: avogadro) |
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== Alkine sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe, und enthalten eine oder mehrere Dreifachbindungen. Summenformel: CnH2n-2 / ... |
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..== Alkine == Der bekannteste Vertreter ist das Ethin (Acetylen) mit der Summenformel C2H2. Dementsprechend haben Alkine mit einer Dreifachbindung allgemein die Summenformel CnH2n-2 |
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-CH3 - Alkylgruppe /// Wikipedia |
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Abbildung: Die Alkylgruppen Methylgruppe (-CH3), Ethylgruppe (-C2H5), 1-Propylgruppe (-C3H7), ... |
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c2do: - Eine Alkylgruppe ist ein Teil eines Moleküls, der aus miteinander verbundenen Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen besteht. |
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Die allgemeine Formel der Alkylgruppen ist CnH2n+1 |
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Die einfachsten Alkylgruppen sind Alkane, denen ein Wasserstoffatom fehlt: z. B. leiten sich die Methyl-, Ethyl- und Propylgruppen von Methan, Ethan und Propan ab. |
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Die einfachste Alkylgruppe ist die Methylgruppe –CH3; sie tritt relativ häufig auf. Weitere Beispiele sind die Ethylgruppe –CH2–CH3 und die 1-Propylgruppe –CH2–CH2–CH3. |
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Im Gegensatz zu Arylgruppen wird der Begriff Alkylgruppen verwendet, um einen Rest zu bezeichnen, der nicht aromatisch ist. Es gibt auch Kombinationen aus Alkylresten und Arylresten, |
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OCH3 - Alkoxygruppe [RO-Gruppe] /// Wikipedia |
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c2do: |
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Die Alkoxy-Gruppe (RO-Gruppe) ist eine funktionelle Gruppe, die auf einer mit einem Sauerstoffatom verbundenen Alkylgruppe basiert. Ein Beispiel ist die Methoxy-Gruppe mit der chemischen Summenformel -OCH3 |
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orgCh: - Ersetzt man bei einem Alkohol das Proton der Hydroxygruppe (-OH) durch eine Alkylgruppe, erhält man einen Ether R-O-R'. |
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Siehe auch: |
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° Kohlensäureester /// Wikipedia |
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C6H5 - Arylgruppe /// Wikipedia |
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-OH - Hydroxygruppe /// Wikipedia |
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Die Hydroxygruppe -OH (auch Hydroxylgruppe) ist die funktionelle Gruppe der Alkohole und Phenole. Sie kommt aber auch bei Zuckermolekülen vor. |
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Ist die Hydroxygruppe an ein Kohlenstoffatom gebunden, das Teil eines aromatischen Ringes ist, so werden die Verbindungen als Phenole bezeichnet. |
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Phenole zählen nicht zu den Alkoholen, weil die Hydroxygruppe analog einer Carboxygruppe sauer reagiert. |
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Phenole siehe unter Aromate: |
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° Phenole /// Wikipedia |
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Alkohole besitzen eine funktionelle => Hydroxygruppe (-OH) und an demselben Kohlenstoffatom keine höherwertigen Substituenten |
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R-OH - Alkohole /// Wikipedia |
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° Die Hydroxygruppe -OH (auch Hydroxylgruppe) ist die funktionelle Gruppe der Alkohole und Phenole. Sie kommt aber auch bei Zuckermolekülen vor. |
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c2do: |
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OrgCh: - Wird in Methan (CH4) formal eine CH2-Einheit durch ein Sauerstoffatom ersetzt, so erhält man Wasse (H2O). |
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OrgCh: - Derivate von Wasser (H2O), in denen eines der Wasserstoffatome durch eine Alkyl- oder eine Arylgruppe ersetzt wird, bezeichnert man als Alkohole (R-OH); Verbindungen, in denen beide Wassertoffatome ersetzt sind, heißen Ether (R-O-R). |
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OrgCh: - Die OH-Gruppe (Hydroxygruppe) bestimmt die physikalischen und chemischen Eigenschaften; sie ist daher eine funktionale Gruppe. |
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Alkanole, Alkenole und Alkinole |
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Entsprechend dem Vorhandensein von Einfach- (Alkane), Doppel- (Alkene) bzw. Dreifachbindungen (Alkine) unterscheidet man Alkanole, Alkenole und Alkinole, sowie den Spezialfall der meist instabilen Enole. |
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Der Name der Alkanole ergibt sich als Zusammensetzung aus dem Namen des ursprünglichen Alkans, plus die Endung "-ol", also Methanol, Ethanol, Propanol, ... |
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Zusätzlich wird die Position der OH-Gruppe durch eine vorangestellte Zahl verdeutlicht, zum Beispiel Propan-2-ol. |
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Abbildung: Methanol CH3OH, Ethanol C2H6O (gen by freeware: avogadro) |
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Mehrwertige Alkohole |
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Mehrwertige Alkohole: Ist mehr als eine Hydroxygruppe (-OH) in einem Alkoholmolekül vorhanden, wird dies durch Einfügen einer der Anzahl entsprechenden griechischen Silbe (-di-, -tri-, usw.) vor der Endung -ol angegeben. |
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Abbildung: Das dreiwertige Alkanol Propantriol (Glycerin), und das einfachste Alkenol Allylalkohol (2-Propen-1-ol, eine Doppelbindung) (gen by freeware: avogadro) |
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Primäre, sekundäre und tertiäre Alkohole |
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Unterschieden werden primäre, sekundäre und tertiäre Alkohole durch die Anzahl der Organyl-Reste (R), die die an dem Methanol-Kohlenstoffatom ursprünglich verbleibenden drei Wasserstoffatome ersetzen. |
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Ein Sonderfall ist der primäre Alkohol Methanol, der neben der Hydroxygruppe noch alle drei Wasserstoffatome am Kohlenstoffatom trägt. |
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OrgCh: ex:- Primäre, sekundäre und tertiäre Alkohole werden unterschieden durch die Anzahl der C-Atome, mit denen das die Hydroxygruppe tragende C-Atom verbunden ist |
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Primäre Alkohole lassen sich zu => Aldehyden, sekundäre Alkohole zu => Ketonen oxidieren. Tertiäre Alkohole können auf Grund ihrer bereits vorhandenen drei C-Bindungen nicht oxidiert werden. |
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c2do: - ... oder durch Reduktion von Kohlenhydraten |
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° orgCh: - Ersetzt man bei einem Alkohol das Proton der Hydroxygruppe (-OH) durch eine Alkylgruppe, erhält man einen Ether R-O-R'. |
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Methanol /// Wikipedia |
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-C=O - Carbonylgruppe (CO-Gruppe) /// Wikipedia |
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Aldehyd : A = org. Rest (oder H), B = H, |
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Keton : A, B = org. Rest |
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Carbonsäure : A = org. Rest, B = OH |
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OrgCh: ex: - Die Carbonylbindung (C=O-Doppelbindung) entsteht, wenn von einem Alkohol zwei Wasserstoffatome abgespaltet werden (eines von dem C-Atom, das andere von der benachbarten Hydroxy-Gruppe -OH) |
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OrgCh: ex: - Diese Wasserstoffabspaltung (Dehydierung) ist eine Oxidation (=>Oxydationsstufenberechnung). |
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Abbildung: Bildung der C=O Doppelbindung (Carbonylbindung) durch Oxidation des Alkohol Methanol zum Aldehyd (Alkanal) Methanal (Formaldehyd) (gen by freeware: avogadro) |
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° R-OH - Alkohole /// Wikipedia |
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° Primäre Alkohole lassen sich zu => Aldehyden, sekundäre Alkohole zu => Ketonen oxidieren. Tertiäre Alkohole können auf Grund ihrer bereits vorhandenen drei C-Bindungen nicht oxidiert werden. |
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Unterschieden werden die aus primären Alkoholen entstehenden Aldehyde (Alkanale), bei deren endständigen Carbonylgruppe lediglich ein Wasserstoffatom durch einen organischen Rest ersetzt ist (=> Aldehydgruppe) |
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Eine Ausnahme bildet hier der einfachste Aldehyd Methanal (Formaldehyd), bei dem beide Wasserstoffatome vorhanden sind. |
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Im Unterschied dazu sind bei den aus sekundären Alkoholen entstehenden Ketonen (Alkanone) in deren nicht endständigen Carbonylgruppe beide Wasserstoffatome durch organische Reste ersetzt (=> Ketogruppe). |
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Abbildung: Unterschied zwischen dem Keton (Alkanon) Propanon (Aceton, Basis 2-Propanol) und dem Aldehyd (Alkanal) Propanal (Basis 1-Propanol), beide C3H6O (gen by freeware: avogadro) |
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° Aldehyde und Ketone sind die Oxidationsprodukte einwertiger Alkohole. Die Oxidationsprodukte mindestens zweiwertiger Alkohole sind Kohlenhydrate und unterteilen sich in die Aldosen und Ketosen. |
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° Mehrwertige Alkohole: Ist mehr als eine Hydroxygruppe (-OH) in einem Alkoholmolekül vorhanden, wird dies durch Einfügen einer der Anzahl entsprechenden griechischen Silbe (-di-, -tri-, usw.) vor der Endung -ol angegeben. |
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-CHO - Aldehydgruppe /// Wikipedia // => Weiterleitung nach Aldehyde |
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Alkanal /// Wikipedia // ==> Weiterleitung nach Aldehyde |
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R-CHO - Aldehyde [Alkanale] /// Wikipedia |
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Aldehyde sind chemische Verbindungen, die eine endständige => Carbonylgruppe (genauer Aldehydgruppe, CHO) als funktionelle Gruppe enthalten. |
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° -C=O - Carbonylgruppe (CO-Gruppe) /// Wikipedia |
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Die Bezeichnung „Aldehyd“ ist ein Kurzwort aus den jeweils ersten Wortteilen der lateinischen Benennung alcohol(us) dehydrogenatus, was so viel wie „dehydrierter Alkohol“ oder „Alkohol, dem Wasserstoff entzogen wurde“ bedeutet. |
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c2do: - Die von den Alkanen abgeleitete Reihe der Aldehyde bildet die homologe Reihe der Alkanale. |
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Das vom Methan abgeleitete Aldehyd heißt Methanal, das vom Ethan abgeleitete Ethanal usw. |
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Falls eine andere funktionelle Gruppe eine höhere Priorität aufweist, wird das Präfix "Formyl-" verwendet. Ist die Verbindung hingegen ein Naturstoff oder eine Carbonsäure wird in diesem Fall das Präfix "Oxo-" gewählt. |
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Der Trivialname leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für die bei Hinzufügen eines Sauerstoffatoms jeweils entstehende Carbonsäure her. Für Methanal (H–CHO) ist das die Methansäure (lat. acidum formicum, H–COOH), daher Formaldehyd. |
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Für Ethanal die Ethansäure (lat. acidum aceticum, CH3–COOH), daher Acetaldehyd. Entsprechend leiten sich die anderen Trivialnamen ab. |
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c2do: - Aldehyde lassen sich im Vergleich zu Ketonen relativ leicht zur Carbonsäure oxidieren. |
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Abbildung: Methanal HCHO (Formaldehyd), Ethanal CH3CHO (Acetaldehyd) (gen by freeware: avogadro) |
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Formaldehyd [Methanal] /// Wikipedia |
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Siehe auch: |
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° Aldosen /// Wikipedia |
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COOH - Carboxygruppe /// Wikipedia |
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c2do: |
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OrgCh: ex: - Ersetzt man das mit der Carbonylgruppe (C=O) verbundene Wasserstoffatom eines Aldehyds (R-CHO) durch eine Hydroxygruppe (-OH), erhält man eine Cabonsäure (R-COOH) |
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° -C=O - Carbonylgruppe (CO-Gruppe) /// Wikipedia |
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° R-CHO - Aldehyde [Alkanale] /// Wikipedia |
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° -OH - Hydroxygruppe /// Wikipedia |
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OrgCh: ex: - Die entstehdende COOH-Gruppe wird als Carboxygruppe (veraltet Carboxylgruppe) bezeichnet. Diese ist die funktionelle Gruppe der Carbonsäuren. |
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Der Name leitet sich formal aus der Kombination der beiden enthaltenen Elemente Carbonylgruppe und Hydroxygruppe her. |
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R-COOH - Carbonsäure /// Wikipedia |
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Carbonsäuren (veraltet auch Karbonsäuren) sind organische Verbindungen, die eine oder mehrere Carboxygruppen (–COOH) tragen. Ihre Salze werden Carboxylate und ihre Ester Carbonsäureester genannt |
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Abbildung: Vom Alkohol Methanol (Hydroxygruppe -OH) zum Alkanal Methanal (Carbonylgruppe C=O (Formaldehyd)) und zur Carbonsäure Methansäure (Carboxygruppe COOH) (gen by freeware: avogadro) |
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Carbonsäuren entstehen durch Oxidation aus primären Alkoholen, wobei als Zwischenstufen Aldehyde auftreten. |
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Abbildung: Methansäure HCOOH (Ameisensäure), Ethansäure CH3COOH (Essigsäure) (gen by freeware: avogadro) |
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Ameisensäure [Methansäure] /// Wikipedia |
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Siehe auch: |
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° Zuckersäuren [Aldonsäuren] /// Wikipedia |
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C-C(O)-C - Ketogruppe /// Wikipedia |
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Ketone [Alkanone] /// Wikipedia |
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Ketone sind chemische Verbindungen, die als funktionelle Gruppe eine nicht endständige Carbonylgruppe (C=O) enthalten. |
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Eine Ketogruppe [C-C(O)-C] enthält drei Kohlenstoffatome. Alle Ketone enthalten 3 Kohlenstoffatome. |
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Im Gegensatz zu den Aldehyden ist hier der Carbonylkohlenstoff in beide Bindungsrichtungen mit Kohlenstoffatomen verbunden. |
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Ketone kann man als Oxidationsprodukte sekundärer Alkohole auffassen. Die von den Alkanen ableitbaren Ketone nennt man auch Alkanone. Das einfachste Keton ist Aceton. |
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Siehe auch: |
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° Ketosen /// Wikipedia |
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Aceton [Propanon] /// Wikipedia |
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CH2O - Kohlenhydrate [Saccharide] /// Wikipedia |
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Kohlenhydrate (Saccharide), zu denen auch die Zucker i.e.S. gehören, bilden eine biologisch bedeutsame Stoffklasse. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate den größten Teil der Biomasse aus. |
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Viele Saccharide weisen die Bruttoformel Cn(H2O)m auf. In der irrigen Annahme, dass es sich hierbei um Hydrate des Kohlenstoffs handle, prägte Carl Schmidt 1844 den Begriff Kohlehydrate, der in abgewandelter Form bis heute verwendet wird. |
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° Aldehyde und Ketone sind die Oxidationsprodukte einwertiger Alkohole. Die Oxidationsprodukte mindestens zweiwertiger Alkohole sind Kohlenhydrate und unterteilen sich in die Aldosen und Ketosen. |
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Kohlenhydrate (Saccharide) sind entweder (Poly-) Hydroxyaldehyde (=> Aldosen) oder (Poly-) Hydroxyketone (=> Ketosen) sowie davon abgeleitete Verbindungen, und sind Oxidationsprodukte mehrwertiger[!] Alkohole |
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° Mehrwertige Alkohole: Ist mehr als eine Hydroxygruppe (-OH) in einem Alkoholmolekül vorhanden, wird dies durch Einfügen einer der Anzahl entsprechenden griechischen Silbe (-di-, -tri-, usw.) vor der Endung -ol angegeben. |
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Allgemein liegen Kohlenhydrate vor, wenn in einem Stoff mindestens eine Aldehydgruppe bzw. Ketogruppe und mindestens zwei Hydroxygruppen (=> Basis also min. zweiwertiger Alkohol) anzufinden sind. |
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° -OH - Hydroxygruppe /// Wikipedia |
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° -CHO - Aldehydgruppe /// Wikipedia // => Weiterleitung nach Aldehyde |
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° C-C(O)-C - Ketogruppe /// Wikipedia |
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Als Zucker im engeren Sinne werden die idR wasserlöslichen, und einen süßen Geschmack habenden Ein-, Zwei- und Mehrfachzucker bezeichnet (Monosaccharide, Disaccharide und Oligosaccharide) |
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° Monosaccharide sind die Bausteine aller Kohlenhydrate und können sich zu Disacchariden (Zweifachzuckern), Oligosacchariden (Mehrfachzuckern) oder Polysacchariden (Vielfachzuckern) verbinden, und sind entweder Aldosen oder Ketosen. |
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Monosaccharide werden von den Pflanzen im Calvin-Zyklus durch Photosynthese mittels der Sonnenenergie aus Kohlenstoffdioxid und Wasser aufgebaut. |
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Bei der Zellatmung wird Traubenzucker (Glucose) wieder zu Kohlenstoffdioxid oxidiert und Sauerstoff zu Wasser reduziert |
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Aus einem Molekül Glucose und sechs Molekülen Sauerstoff werden sechs Moleküle Kohlenstoffdioxid und sechs Moleküle Wasser. |
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Zur Speicherung oder zum Zellaufbau werden die Einfachzucker bei praktisch allen Lebewesen zu Mehrfachzuckern verkettet. |
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Monosaccharide sind z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker |
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Disaccharide sind z. B. Kristallzucker, Milchzucker (Lactose), Malzzucker (Maltose) |
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Die Polysaccharide (Vielfachzucker), wie z. B. Stärke, Cellulose, Chitin, sind hingegen oftmals schlecht oder gar nicht in Wasser löslich und geschmacksneutral. |
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° Polymer /// Wikipedia |
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Nach ihrer Funktion im Organismus kann man die Kohlenhydrate in Strukturkohlenhydrate und Nicht-Strukturkohlenhydrate unterteilen |
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Strukturkohlenhydrate sind am Aufbau der pflanzlichen Zellwand beteiligt und stellen einen Großteil des Fasermaterials der Pflanzen dar (z.B. Zellulose). |
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Nicht-Strukturkohlenhydrate sind u. a. Rohrzucker (Saccharose) sowie das Polysaccharid Stärke. Diese Zucker dienen dem Energiegewinn oder sind Reservestoffe. |
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c2do: |
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Pflanzen synthetisieren in den Plastiden (z. B. Chloroplasten) das Polysaccharid Stärke. Tiere bilden in der Leber aus Glucose den langkettigen Speicherzucker Glykogen. |
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Die Umkehrreaktion ist die Photosynthese bei der grüne Pflanzen aus Kohlenstoffdioxid und Wasser - durch Energiezufuhr (Licht; Chlorophyll) - Traubenzucker (Glucose) aufbauen und Sauerstoff freisetzen. |
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° Primäre Alkohole lassen sich zu => Aldehyden, sekundäre Alkohole zu => Ketonen oxidieren. Tertiäre Alkohole können auf Grund ihrer bereits vorhandenen drei C-Bindungen nicht oxidiert werden. |
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Durch Oxidationsmittel werden Kohlenhydrate zu => Aldonsäuren oxidiert. |
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Monosaccharide /// Wikipedia |
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R-O-R - Ether /// Wikipedia |
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Verbindungen mit Heteroatomen |
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Heteroatome /// Wikipedia |
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NH3 - Ammoniak /// Wikipedia |
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OrgCh: - Ersetzt man in Methan formal eine CH-Einheit durch ein Stickstoffatom, erhält man Ammoniak NH3 |
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- NH2 - Aminogruppe /// Wikipedia |
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OrgCh: ex: - Die NH2-Gruppe (Aminogruppe) ist die funktionale Gruppe der Amine. |
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Amide /// Wikipedia |
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OrgCh: - Derivate von Ammoniak (NH3), in denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Alkyl- oder Arylgruppen ersetzt sind, bezeichnet man als Amine. |
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OrgCh: ex: - Primäre, sekundäre und tertiäre Amine werden unterschieden, ja nach Anzahl der im Ammoniak ersetzten Wasserstoffatome. |
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Amide sind chemische Verbindungen, die sich formal von Ammoniak ableiten: ein Wasserstoffatom des Ammoniaks wird durch einen Säurerest (meist einen Acyl-Rest) ersetzt. |
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Harnstoff /// Wikipedia |
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Carbamidsäure /// Wikipedia |
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Carbamidsäure (Weitergeleitet von Carbaminsäure) |
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Carbamidsäure, veraltet Carbaminsäure, ist das Monoamid der Kohlensäure und – im Gegensatz zum Diamid Harnstoff – wie die Kohlensäure selbst instabil. |
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Carbamidsäure zerfällt zu Ammoniak und Kohlendioxid.[2] Ihre Salze werden als Carbamate, die Ester häufig auch als Urethane bezeichnet. |
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Carbamate /// Wikipedia |
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Carbamate sind Salze und Ester der Carbamidsäuren (R2N–COOH). Die Ester werden häufiger als Urethane bezeichnet. Formal gehören auch Polyurethane zu den Carbamaten. |
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Urethan /// Wikipedia |
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Biochemie /// Wikipedia |
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.1828 - Organischer Harnstoff - Synthese aus anorganischem Ammoniumcyanat durch Friedrich Wöhler |
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.1833 - Erstes Enzym (Diastase) - Entdeckung durch Anselme Payen |
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.1869 - Erbsubstanz Nuclein - Entdeckung durch Friedrich Miescher |
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.1896 - Zellfreie Gärung - Entdeckung durch Eduard Buchner |
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.1926 - Atmungsferment Cytochromoxidase - Entdeckung durch Otto Heinrich Warburg |
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.1929 - Mechanismus der Glykolyse - Aufklärung durch Gustav Embden, Otto Meyerhof und Jakub Parnas |
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.1932 - Citratzyklus - Aufklärung durch Hans Adolf Krebs |
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.1953 - Struktur der DNA - Aufklärung durch James Watson und Francis Crick |
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.1976 - DNA-Sequenzierung - (Gilbert/Sanger) |
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.1983 - Polymerase-Kettenreaktion - (Mullis) |
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Weitere Links // t2hc: |
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Anmerkungen zu dieser Seite // t2hc: |
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Es gab zwei Anlässe zur Erstellung dieser Kohlenstoff-Seite. Einerseits mein Interesse an dem Thema Kohlenstoff als Grundlage des Lebens, und andererseits die Suche nach einem geeigneten Thema für einen realistischen "harten" empirischen Praxistest des inEx-explorers, eines Organisations- und Informations-Managing-Programms am Ende seiner Beta-Entwicklung.
In Sachen Chemie war ich völlig unbelastet auf "Einsteiger-Niveau". Und das Thema Kohlenstoff ist wirklich nicht trivial. Zudem sind die entsprechenden Wikipedia-Seiten, die als alleinige Informationsbasis dienen sollten, (bisher*) für den Laien kaum geeignet um sich grundlegend zu orientieren (ob sie denn wenigstens für Fachleute einen Nutzen haben kann ich nicht beurteilen).
*) Auf einigen wenigen Seiten scheint eine neuartige Hierarchie-Ordnung entwickelt zu werden, was natürlich eine sehr zu begrüßende Erweiterung der Wikipedia darstellen würde, und vielleicht dann auch zu klarer strukturierten Texten führen könnte.
Diese Mischung von Erstkontakt, nicht trivialem Thema, und chaotischem Informationsmaterial war ideal für einen Test der Leistungsfähigkeit des inEx-explorers bei der Aufgabe komplexe Themata maximal komfortabel und übersichtlich zu ordnen und zu erschließen. Hinzu kam in der Endphase der Explorer-Beta-Entwicklung die Möglichkeit, den HTML-Export des Explorers in realistischer Praxis in seinen vielfältigen Formen zu testen und noch ein paar verbliebene Fehler zu bereinigen.
Mit dem sich herausbildenden Ergebnis war ich nach schon wenigen Stunden mehr als zufrieden: Die im Chaos variantenreicher Ausdrücke und auf vielfältigen Seiten verteilt zunächst verborgen gebliebenen grundlegenden Zusammenhänge wurden zunehmend sichtbar und verständlich. Und in der hier gewählten Darstellungsform, wie ich finde, jetzt auch recht gut nachvolllziehbar. Ob es vergleichbar leistungsfähige Darstellungen gibt habe ich bisher mit Absicht noch nicht recherchiert, um bei der weiteren Entwicklung nicht fremd beeinflußt zu sein. Am Ende der Arbeiten werde ich entsprechende Vergleiche nachholen. Nach eigenen Erfahrungen beruteilt dürfte diese Darstellung auch schon in der hier aktuellen, noch nicht vollständigen Version für "Einsteiger" sehr hilfreich sein.
Diese Seite muß erst noch weiter entwickelt werden!
Gegenüber der geplanten Endversion sind aktuell ca. 50 % der Inhalte realisiert.
Die zum Download angebotene inEx-explorer-Version dieser Seite (s.u.) enthält noch viele Einträge in erst noch vorläufiger Form.
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.10.1202 - source: - inexTreeFile: - Der Kohlenstoff - Die Materie des Lebens // *.10.1020 |
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.10.1202 - source: - Bilder zu: - Der Kohlenstoff - Die Materie des Lebens // *.10.1020 |
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Das Zielverzeichnis für die Bilder der itf-Version lautet C:\__inExCenter\t2h\carbon_vi (siehe auch read-me-Datei) |
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