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inEx
- Auf einem Blick | |
- Anwendungen - Demo-Video - Demo-Screenshots
- inEx Kompakt-Info
- Was ist inEx?
- Einträge
- Datenbank - Datei-Einträge
- Weitere Funktionen
Anwendungen
Nicht nur wenn Sie ...
- komplexe
Projekte
planen, ausführen und dokumentieren müssen (z. B. Software-Entwicklung
und Wartung,
Autorenprojekte, Bildungsarbeit, Recherchen, Journalismus,
Zeit-Dokumentationen, Dokumentenver-waltung, Inhaltsverzeichnisse etc.,
generell:
Projekt -Planung, -Umsetzung, -Dokumentation und -Beschreibung, sowie
Wissens- bzw. Informations-Basen),
... sondern einfach "nur" hin und wieder
- Daten
und Informationen
beliebiger Art an einem zentralen, gemeinsamen Ort notieren und
sammeln, und
vielleicht auch verteilen/ versenden wollen (Notizen, Dateien,
Quellen, InterNet-Adressen,
Schriftverkehr, Vertragstermine, Adressen, Messwerte, Einnahmen/
Ausgaben, Warenpreise, Aufgaben- und Themenlisten,
Link-Listen, Termin- und Ergebnislisten, Vokabel-Listen etc.),
... mit inEx haben
Sie für diese Arbeiten eine neuartig und bisher unerreicht einfache,
flexible und komfortable zukunftssichere Lösung.
Die je einzelnen Möglichkeiten, die inEx bietet, können ineinander greifen, und bilden so insgesamt eine eigene, neuartige Systematik des Arbeitens mit Informationen, Dateien und Quellen
- einerseits ein zum Teil radikal vereinfachtes, andererseits ein um
neue Möglichkeiten erweitertes Arbeiten. Produktive Anwender
werden das Arbeiten auf der Grundlage des inEx-Programmes als einen
schüsseltechnologischen Fortschritt empfinden.
Hinweis: inEx ist keine
triviale TreeView / ListView -Anwendung. Ein Vergleich mit derartigen
Lösungen wäre völlig irreführend. Beide Elemente sind in inEx die
Oberfläche des integrierten und eintragsorientierten
Navigations-Systems (data navigation).
Demo-Video
Ein
erstes kurzes Demo-Video zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der
Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Es vermittelt einen ersten
Eindruck des inEx-"look and feel", und sagt mehr als 1000 Worte (auch
ohne Tonspur). ^inEx Video-Demo
( 2:51 mn / 6,0 MB / 800x524 / Xvid - für z.B. ^^VLC-Player )
Demo-Screenshots
Auf der ersten Screenshots-Seite ist mit Bildern und Texten eine kurze Einleitung und Übersicht zusammengestellt.
Die Abbildungen zeigen zum überwiegenden Teil lediglich zusätzliche
Tools, da die eigentlichen inEx-Kernfunktionen - die Organisation von
Informationen - bildhaft leider nicht dargestellt werden können
(Organisationsbeispiele werden in der inEx-FAQ gegeben (in Planung)).
Statt dessen können Sie dort einen kurzen, kompakten ersten
Einführungstext finden. ^Screenshots - Übersicht
inEx Kompakt-Info
Die Technologien des inEx-explorers
Mit dem inEx-explorer werden zwei wesentliche Techniken realisiert, die
bisher nicht, oder zumindest in prominenten Anwendungen nicht zu finden
sind. Einerseits ist dies das Clonen zur
ultimativ einfachsten Erzeugung neuer Eingabevorlagen aus bestehenden
ähnlichen Einträgen, sowie andererseits die Möglichkeit der Verlinkung der Einträge. Weiterhin ist die zeichengenaue Suche wesentlich, die die Grundlage für die fast grenzenlosen Möglichkeiten des label-orientierten Organisierens der Inhalte bildet (virtuelle Ordnungen). Alle Einträge einer
inEx-Datenbank werden allein von dem Anwender
bestimmt.
Es gibt keine Einträge oder Eintragsarten, die notwendigerweise
vorhanden sein müssen. Alle Einträge in den Vorlagen-Datenbanken sind
lediglich Beispiele. Die Eintrags-Icons haben
- mit Ausnahme der funktionalen Typen - lediglich
symbolische Bedeutung
für den Anwender, und sind beliebig wähl- und austauschbar (Icon-Tree,
Strg+I). Die zukünftige Version 2.0 mit dem Icon-Manager ermöglicht die
Änderung der Standard-Icons sowie die Integration zusätzlicher
User-Icons. Die Funktionen der funktionalen Einträge
werden generell mit (Shift-)Strg+Return/DClick
gestartet (der phoneCall mit dem Label "#p " bei beliebigen Eintragstypen ebenso). Neue Einträge
werden durch Einfügen aus der Zwischenablage oder mit der
Maus, oder per Knopfdruck oder durch Clonen erzeugt, editiert und
fertig! Es gibt keine vom Anwender zusätzlich zu bedienende
Eintragsver-waltung, da diese intern "selbstorganisierend" in dem Sinne
ist, daß ein Eintrag automatisch durch seinen Inhalt individualisiert ist. Ein Eintrag kann mehrere Vorkommen haben (durch das Clonen ganz einfach erzeugt); in der Regel als Link(s) auf das Original, oder auch als "Dublette(n)".
Einen referenzierenden Link (oder eine Dublette) enthaltende Einträge
werden automatisch in den Inhalt der Original-Liste (oder einer
Dubletten-Liste) auf der ListView-Seite virtuell integiert und
angezeigt. Alle erzeugten Zusammenhänge sind also immer auf einem Blick sichtbar und erreichbar. Durch die Möglichkeit der
Verlinkung, und den entsprechend komfortablen Funktionen der TreeView
(linke Seite) und ListView (rechte Seite) auf der Programmoberfläche,
ist ein komfortables, übersichtliches und zielorientiertes "Wandern durch den Informationsbestand"
möglich. So kann z.B. mit der Funktion viewExchange (Strg+W) die
aktuelle Auswahl von TreeView und ListView wechselseitig ausgetauscht
werden (Hinweis: die ListView-Anzeige ist nicht starr mit der aktuellen Position im
TreeView verbunden; von einer ListView-Position zur entsprechenden Position im TreeView einfach mit der Pfeil-Links-Taste). Hinzu kommt die einfache Integration von Dateien
mit der Maus oder der Zwischenablage vom Windows-Datei-Explorer oder
Desktop oder anderen Quellen aus. Mittels der dabei erzeugten
Datei-Einträge können die Dateien geöffnet / gestartet oder umbenannt, oder mittels der targetBox komfortabel verschoben oder kopiert, oder (undo-fähig) gelöscht, oder das betreffende Verzeichnis geöffnet werden. Bild-Dateien werden im internen imageView angezeigt. Einfache Textdateien können im internen Text-Editor bearbeitet werden. MP3-Dateien werden mit Sonderfunktionen unterstützt (Interpreten-Tree und MP3TagSync). Aus Bild- oder Text-Inhalten der Zwischenablage können mit der Funktion pasteAsFile unmittelbar neue Dateien (im Standard-Verzeichnis) und
Datei-Einträge erzeugt werden. Dabei werden automatisch Dateinamen
erzeugt, so daß nur bei Bedarf diese anschließend editiert, und/oder in
andere Verzeichnisse via der targetBox verschoben werden. Bei der Datei-Integration werden in der Regel zugleich auch übergeordnete Datei-Titel-Einträge
erzeugt, in denen automatisch interne Datei-Informationen übernommen
werden (z.B. HTML-Titel, Image-Daten usw.). Die Datei-Titel-Einträge
können von dem Anwender mit weiteren Informationen zur Datei ergänzt
oder ersetzt werden. Auf diese Weise entsteht mit inEx eine
übergeordnete Dateiverwaltung, mit der der Zugriff auf Dateien kontext-orientiert organisiert werden kann. Weiterhin können InterNet- und eMail-Adressen
eingefügt werden, mit denen dann das eMail- oder Browser-Programm
gestartet werden kann. Mit den Internet-Adress-Einträgen können auch
die referenzierten Contents ("down"-) geladen werden (Wikipedia-Seiten und Wikipedia-Browser-Links werden gesondert unterstützt). Mit dem internen Feedreader können RSS-Feed-Inhalte integriert werden (RSS Download und Feed-Item Separierung und Anzeige). Teil- oder auch komplette Inhalte
können aus dem inEx-explorer in reiner Textform kopiert und in andere
inEx-Datenbanken eingefügt werden (die Icon- und Link-Zuordnungen und
die Tree-Organisation bleiben dabei erhalten). Dies ermöglicht auch den Austausch von Informationen und Informations-Komplexen mit anderen inEx-Anwendern via eMail oder InterNet-Seiten. Eine Web-2.0-fähige wiki-ähnliche Austausch-Version ist in Planung. Per Knopfdruck können aus
inEx-Inhalten HTML-Seiten für die InterNet-Browser erzeugt
werden. Entweder in der Tree-Form entsprechenden Varianten (tree2html, "t2h"), oder auch in komplex
komponierbare Multi-Page-Formen (die "inEx pageFab"),
u.a. auch in beliebige Blog-Formen.
Für die inEx-Anwendung ist keine zusätzliche
Datenbank-Software erforderlich. Es wird eine integrierte
MySQL-Version verwendet. Eine einzelne inEx-Datenbank existiert als
normal handhabbare Einzeldatei. Eine
inEx-Datenbank kann als Textdatei (z.B. als Sicherungskopie)
gespeichert und aus einer solchen (neu) erzeugt werden.
Weitere Tools und Funktionen, die bisher integriert wurden:
| - | backupCopy zur verzeichnisorientierten Dateisicherung per Knopfdruck | | - | RSS Feedreader, komplett in das inEx-Konzept integriert | | - | HTML-Export per Knopfdruck mit tree2html oder der inEx pageFab | | - | das Workshop-Menü wird individuell aus dem entsprechenden Eintrags-Tree der jeweils geladenen inex-Datei gebildet
| | - | der hotNotes-Editor für einen in der inEx-Datei integrierten Notizen-Text (Strg+H)
| | - | die Report-Listen integrieren Links auf datierte Einträge per Knopfdruck
| | - | Tagesdatum einfügen oder ersetzen oder suchen mit Strg+D | | - | die Elemente-Suche (Strg+Q) zur Suche-Auswahl aus dem aktuellen Eintrag, oder einer Selektion im Text-Editor, oder der Suche-Eingabezeile
| | - | Hilfe-Informationen sind in der Standard-DB integriert; suche: "hilfe .. xxxxx"
| | - | Hilfe zu einzelnen Menü-Einträgen mit der F1-Taste | | - | Kassenfunktion zur einfachen Finanzverwaltung (txMoney/-DIR-Einträge)
| | - | valueTotal bildet die Summe der in einer Liste vorhandenen valueLabels
| | - | die phoneCall Wählfunktion für Einträge mit dem Label "#p " ("#p nnn...")
| | - | der vocabTrain (Strg+8), ein Vokabel-Trainer zum individuell optimierbaren Lernen
| | - | der colorPecker (Strg+7) und die colorSample-Funktionen
| | - | Desktop-Color und -Image-Funktionen im integrierten imageView
| | - | Desktop-Color-Funktion im colorPecker | | - | imageWindows und -collectionFiles zur zusätzlichen Ansicht und dem Zusammenstellen von Bilddateien (via imageView und .imw.txt-Dateien) |
Was ist inEx ?
Was ist inEx? - inEx ist u. a. zwar auch ein Content Management System (CMS), und auch
ein Dateimanager, mit dem komfortabel und einfach die häufigsten
Arbeiten der Dateiverwaltung realisiert werden können. Aber all dies ruht auf einem integrativen Fundament, das den eigentlichen Kern des inEx-Programms bildet. Das damit realisierte inEx-Konzept ist die Quintessenz von über 20 Jahren Erfahrung in Sachen (möglichst) uneingeschränkter und universeller Informations-Organisation,
und "was hier geht und Sinn macht, und was nicht". Hinzu kommt das
Streben nach möglichst komfortabler Ergonomie, also möglichst einfacher
und "selbstverständlicher" Lösungsformen. Es hilft dem Interessenten nicht weiter, wenn er erfährt, daß die
Sachbezeichnung für diese Programmart "Organisations-Plattform" lautet,
denn diese Art Software dürfte kaum bekannt sein. Zwar ist der Desktop
des Betriebssystems, den ja ein jeder kennt, eine solche, aber kaum mit
inEx vergleichbar. Dann gibt es da noch askSam, das einige der Elemente
enthält, und die Vielzahl je ganz verschiedener
Personal Information
Manger (PIM) und unterschiedlicher
Organisations-Programme, die in dem
jeweils vorgegebenen starren Rahmen durchaus sehr leistungsfähig
sein
können. Mit inEx aber gibt es nun keine anwendungsbegrenzenden programm-matischen "Rahmen" mehr. inEx "sprengt den Rahmen", und ist im Prinzip für alle denkbaren Organisationsaufgaben geeignet.
Daß dieses Konzept "funkt" - trotz anfänglicher Skepsis auch des
Programmierers selbst, trotz, oder aber auch gerade wegen seiner
Einfachheit - dies zeigt sich in der Offenheit für die konzeptionell
nahtlose Integrationsfähigkeit ganz verschiedener Aufgaben, wie z. B.
die der Dateiverwaltung und des Content Managements, die bei der eigentlichen Grundkonzeption
zunächst noch gar keine Rolle spielten. Die inEx-Entwicklung orientiert sich zunächst an der konkreten empirischen Praxis des einzelnen Anwenders "vor Ort".
Denn auch z.B. alle Web-2.0-Inhalte gründen letztlich auf der informellen Kompetenz und Leistungsfähigkeit eben aller je einzelnen Mitwirkenden.
Weiterhin nimmt die unmittelbare Leistungsfähigkeit des InterNets mit steigenden Angeboten immer weiter ab. Relevante Fundstellen werden bei
steigenden Erschließungsaufwand immer wertvoller,
und erfordern eine flexible, leistungsfähige und kontextrelevante
anwender- bzw. projekt-orientierte Integrations- und
Organisations-Plattform.
Mit der inEx-Version 1.0 wird die Grundlage für den weiteren Ausbau mit
verschiedenen anspruchsvollen Tools gelegt. Freuen Sie sich auf die
selten gewordene Erfahrung, ein völlig neuartiges Software-Werkzeug
anwenden zu können. Mit
inEx werden Sie ihre gesamten computergestützten Arbeiten auf eine neue Art
und in maximal einfacher Weise umfassend organisieren und integrieren können.
Hinweis:
Die zeitlich unlimitierte und registrationsfreie Freeware-Version
(commume edition, ce) enthält alle grundlegenden Funktionen des
inEx-Konzeptes.
Einträge
-
inEx ist eine Art (fast) unendliches, universales "Schubladen-System", das Sie nach ihren ganz individuellen Bedürfnissen organisieren können
-
Jede "Schublade" können Sie auch als Karteikarte oder Liste interpre-tieren, in die Sie ihre Notizen, Dateien und Web-Adressen, und noch
weitere "Karteikarten" einfügen können. Aber alle diese "Schubladen" (Einträge) sind im Grunde gleichartig, und unterscheiden sich nur durch ihre konkrete Nutzung.
- Clonen - Zumeist unterscheiden sich neue Einträge
lediglich im Detail von bereits vorhandenen Einträgen. Diese
können ganz einfach als Vorlage für neue Einträge verwendet werden
mittels dem "Clonen" (clone & modify). Mit der Funktion Tagesdatum (Strg+D) ersetzen Sie ein vorhandenes Datum, oder fügen ein solches ein.
- iconTree - Den Einträgen können ganz einfach beliebige Icons aus dem iconTree
(Strg+I) zugeordnet werden. Die wenigen funktionalen Typen wie txFile,
txInterNet, txMailTo, txFeeds, txMoney, txMoneyDIR und txReports gewinnen/
verlieren ihre Funktionen durch Zuordnung/ Umordnung der jeweils
entsprechenden Icons, sofern dies nicht bereits automatisch geschehen
ist. Alle anderen Icons haben nur interpretative Bedeutung für den Anwender.
- Links - Ihre inEx-Einträge können Sie
ganz einfach mit Links beliebig untereinander
verbinden, und so die
Zusammenhänge der einzelnen Informationen, Arbeiten und Dateien
abbilden.
Links werden einfach durch das Clonen des Link-Zieles, des "Originals"
(oder eines schon bestehenden Link) erzeugt, bei dem der Clone
anschließend jedoch
nicht durch Weiterbearbeitung verändert wird (bzw. fixiert wird durch Escape; clone & link; siehe Beschreibung des Clonens auf screenShot-Seite 4: ^Clonen + Money).
- Reports - Per
Knopfdruck können Sie ganz einfach (datierte) Einträge automatisch (datum-orientiert) in die Report-Listen einfügen lassen (Works- und Founds-Reports); siehe hierzu auch: Funktion Tagesdatum (Strg+D)
- Finden - In dem sich ständig erweiternden Informations-Netzwerk bieten die Suchfunktionen
jederzeit Überblick (sortierte Ergebnislisten) und gezielten Zugriff (Auswahl).
Datenbank (inEx-Datei)
- Platz - Eine inexDB bietet Platz für viele hunderttausende Einträge.
-
Teile - Es ist kein Problem, Teile der Datenbank bei Bedarf als Tree oder Liste zu kopieren (und ggf zu löschen) und in eine andere Datenbank einzufügen ("treeCopy", Strg+T).
- Austausch - Teile ihrer wachsenden Experten-Datenbank(en) können Sie mit anderen inEx-Usern in reiner Textform daten- und strukturerhaltend austauschen und integrieren
(simple copy + paste in Textform; via InterNet, eMail oder Datenträger;
siehe auch: inexTreeFile (.itf.txt) zur einfachen Tree-Integration per
Drag&Drop)
- Datei - Eine Datenbank existiert als eine einzelne Datei, die Sie wie andere normale Dateien behandeln können.
Extra Software für die Datenbankverwaltung ist nicht nötig. Im
inEx-Programm ist diese bereits enthalten (embedded sql database
(SQLite)).
- Muster - Die Starter-Datenbank
enthält einige Beispiele zur ersten Orientierung, wie Einträge zu verschiedenen
Sachbereichen gestaltet werden könnten. Sie sind
dadurch in keinster Weise festgelegt. Sie können alles ihren Wünschen
entsprechend ändern, erweitern, verschieben oder löschen. Sämtliche Beispiele in
der Starter-Datenbank tragen, sofern sie datiert sind, das Datum
".08.0101".
- Textformat
- Eine komplette Datenbank kann als reine Textdatei gesichert werden
(DB2txt), und aus einer solchen (wieder) erzeugt werden (txt2DB).
Datei-Einträge
- Titel-Synthese - Die Einfügung
einer Datei via Drag&Drop vom Desktop oder Datei-Explorer erzeugt
außer einem Datei-Eintrag automatisch einen zusätzlichen Titel-Eintrag,
in dem ggf. entsprechende Informationen aus der
Datei übernommen werden (HTML, MP3, PNG, EXE u.a.; Titel-Unterdrückung
bei Einfügung into (mit Shift)). Hinweis: Die erzeugten Titel sind mit
keinerlei Funktionen verbunden, und können beliebig verändert oder
wieder gelöscht werden.
- File-Jump/-Check - Wenn Sie via Drag&Drop eine Datei vom Desktop oder Datei-Explorer in die Suche-Eingabezeile
ziehen, gelangen Sie durch einen automatisch startenden Suchvorgang
entweder zu dem entsprechenden Eintrag oder Einträgen im Tree,
oder stellen fest, daß diese Datei noch nicht referenziert wird.
- Funktionen - Selbstverständlich
können Sie mit den Datei-Einträgen
auch in jeweils einfachster Art und Weise Dateien aufrufen, Programme starten, Datei-Verzeichnisse öffnen, Dateien kopieren oder
verschieben, umbenennen oder löschen.
Bild- und Text-Dateien werden im internen pictureView bzw. Text-Editor
geöffnet (.bmp .png .jpg / .txt .log .ini .msg .eml .css ( optionell: .m3u / .xml / .htm(l) ))
- Zusammenhang - Mit inEx haben Sie auf ihre Dateien einen
einfachen, gezielt schnellen Zugriff über deren dokumentierten unmittelbaren Arbeits-
bzw. Projektzusammenhang, statt über die sonst zusätzlich notwendige
Kenntnis des rein technischen Speicherortes und Dateinamens.
- targetBox - In der targetBox (Strg+B) versammeln Sie alle ihre Arbeitsverzeichnisse
(Verzeichnis oder Datei via Drag&Drop vom Desktop oder
Datei-Explorer auf die targetBox ziehen, oder durch Übernahme des
Verzeichnisses eines Dateieintrages). In dem lokalen Menü
der targetBox finden sich alle datei- und verzeichnisrelevanten Funktionen
(Shift+Strg+B). Beispiel: Ziehen Sie einen Dateieintrag vom TreeView
auf die targetBox, um die Datei in das aktuelle Verzeichnis der targetBox zu
verschieben/ zu kopieren (oder: Shift+Strg+Box, dann +Move/ +Copy).
- Synergien - Auf
Grund der Einfachheit und Einheitlichkeit des inEx-Konzeptes ergeben sich erstaunliche
Synergieeffekte, die auch eine völlig neuartige und radikal vereinfachte Form des Arbeitens mit dem
Computer entstehen lassen.
Dies läßt sich insgesamt kaum umfassend beschreiben. Die neuen
Möglichkeiten erkennt der Anwender im Laufe zunehmender Praxis auf
Grund des einfachen Konzeptes rein intuitiv. Ein Beispiel:
Datei-Einträge enthalten den kompletten Dateipfad. Kopieren mit
Shift+Strg+Up-copy, und z.B. in Open-/Save-Dialogen einfügen.
Bezüglich Dateien siehe auch Tool ^backupCopy
Weitere Funktionen
- Für das Erzeugen von Einträgen gilt: Informationen müssen so
leicht wie möglich erzeugt, kopiert und verändert werden können. Die
verschiedenen Formen des "Clonens" und der Import/Export via Drag&Drop und
Copy&Paste reduzieren den Aufwand auf ein absolutes Minimum.
- hotNotes: Mit dem hotNotes-Editor
haben Sie einen zusätzlichen "Informations-Desktop" zu Zwischenlagerung
neuer Informationen, Ideen, Daten, Notizen etc.; wird in der jeweiligen inEx-Datei gespeichert
- Datensicherheit
durch optionale Verschlüsselung (ee-Version)
- Programmunabhängigkeit durch optionalen
Datenbankexport und -import in Form einer einfachen Textdatei (tabbed tree, DB2txt, txt2DB)
- Bisher implementierte Zusatzfunktionen und Tools:
- phoneCall: Telefonverbindungen herstellen mit Label "#p "
- valueTotal: die Summen frei definierbarer Werte-Label bilden
- money balance: Einnahmen und Ausgaben bilanzieren;
eine super-einfache automatische Kassen-Funktion mit txMoney
und txMoneyDIR - für Leute, die nicht "mit Kanonen auf Spatzen
schießen" wollen ( Info auf screenShot-Seite 4: ^Clonen + Money )
- wwwDownLoad oder Browseraufruf durch txInterNet -Einträge
- eMail-Applikation starten mit txMailTo -Einträgen
- RSS-Feed-Funktionen: Es gibt die drei funktionalen txFeed-Typen:
- orangeFeed == update channel or channel list (Feed Loader)
- greenFeed == unpack channel file (Feed Reader; auto by update) - blueFeed + darkGreenFeed == view channel item (Item Reader) ( Info auf ^screenShot-Seite 1 )
- colorSamples erstellen zur Verwaltung, Dokumentation und
Sammlung von Farben (colorPecker-Tool oder pictureView, dann
pasteAsFile, Info auf screenShot-Seite 3: ^icons + fileView )
- MP3TagSync: Funktion zur Übernahme der in den MP3-Einträgen einer MP3-Liste geändeten Angaben in die MP3-Dateien
- Vokabel-Trainer: inEx-Tool "vocabTrain", akzeptiert alle sogenannten
"Definitions-Einträge" (mit Label " == "); unterstützt individuell
optimierbare superschnelle Lerntechniken
( Info auf ^screenShot-Seite 1 )
- Export ins HTML-Format (tree2html) ausgewählter Treekomplexe, optional mit Linkverbindung einzelner Positionen zwischen
HTML-Datei und inEx (Info auf ^screenShot-Seite 1)
- backupCopy kopiert neue und neuere Dateien des aktuellen targetBox-Verzeichnisses (einschließlich aller Sub-Verzeichnisse) pfad-identisch auf ein anderes Laufwerk. Mit nur drei Mausklicks sind ihre Datei-Sicherungen immer auf dem aktuellen Stand.
( Info auf ^screenShot-Seite 1 )
Weitere geplante Zusatzfunktionen:
- pageFab: Tool zur Darstellung von
inEx-Inhalten in einem System aus HTML-Seiten. Organisation via topics/keys; ein Content Representation
Systen (CRS/CMS; in ee)
- labelManager: Darstellung der vorkommenden
Kombinationen eines Labels (Label-Ketten/-"Moleküle"; in ee)
- iconManager: Die Icons des iconTree ändern
(Standard-Icons) oder neue hinzufügen (User-Icons; in ee)
- search&replace: ab Version 2.0 ee
Siehe auch in der Tabelle aller wesentlichen realisierten und geplanten Funktionen auf der Seite ^Weitere Daten.
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inEx
- Die Praxis: Identität, Ordnung und Navigation | |
Die Produktivität, die Sie mit inEx entfalten können, ist unmittelbar
abhängig von der Summe und der Qualität ihrer eigenen Einträge. Ohne
Einträge (Informationen) ist inEx wie ein Motor ohne Treibstoff - und
je mehr Informationen, um so mehr "inEx-Power" können Sie nutzen. Wenn keine besonderen Gründe vorliegen, sollten Sie daher für
alle ihre Notizen, Informationen und Projekte nur eine zentrale
Datenbank verwenden (plus eine "fishing"-Datenbank für InterNet-Inputs
zur vorherigen Sichtung / Aufarbeitung). Bei sensiblen Daten verwenden Sie die optionale Verschlüsselung.
Die Identität der Einträge
Die Identität der einzelnen Einträge wird unmittelbar durch deren Inhalt (Text) bestimmt. Identische Einträge sind entweder Dubletten, oder Link(s) und Original.
Durch dieses einfache und komfortable Konzept entfällt jegliche
zusätzlich notwendige Programmbedienung zur Identitätsver-waltung.
Sie können sich also ganz ungestört voll auf ihre Arbeiten
konzentrieren. Lediglich wenn die Situation nach einer Änderung nicht
eindeutig ist,
werden Sie nach der gewünschten Art der Veränderung abgefragt.
Schon nach kurzer Zeit werden Sie durch diese Einfachheit zum
"inEx-Experten", denn letztlich sind Sie es allein, der alles
wesentliche (inhaltliche) selbst bestimmt. Das Icon bestimmt den Typ
der Identität. Bis auf die wenigen funktionalen Eintrags-Typen ist die
Icon-Wahl (=> iconTree, Strg+I) beliebig, und hat nur rein
interpretative Bedeutung für den Anwender (Optik) und für die
typ-relevante Suche (txSearch). Typ und Link-Status werden beim Editing
als Satzzeichen codiert vor dem Text angezeigt, und könnten auch so,
als eher selten vorkommende Variante, manuell geändert werden.
Die vier Ordnungsebenen
Der
Zugriff auf die Einträge erfolgt je nach Bedarf über eine der drei
(bzw. vier) Ordnungs-Schichten, die mit inEx zur Verfügung stehen: - über die Tree-Ordnung (Baum-Ordnung) - über die Link-Verknüpfungen - über die Suche (Worte, Label, masterKeys)
Besondere Bedeutung hat bei komplexeren
Anwendungen die Verwendung der "Label",
wodurch sich eine beliebig komplexe und frei gestaltbare vierte
Ordnungs-Schicht eröffnet. In der Praxis reicht es vielfach schon aus,
statt eine zusätzliche reale "Spezial"-Liste im Tree anzulegen (und
fortan manuell zu pflegen), mittels frei
gestaltbarer Label
im Zusammenhang mit der Suche solche Listen "virtuell" als Suchergebnisse erzeugen zu
lassen. Mit jedem neuen Label haben Sie eine potentiell neue virtuelle
Liste zur Verfügung, deren Elemente im Datenbestand auch beliebig
verteilt sein können. Eine explizite Wartung solch virtueller Listen
entfällt prinzipbedingt, der Aufwand verschiebt sich aber in gewisser
Weise auf ein intelligentes Management der jeweils verwendeten Label
und Label-Kombinationen. Was ein Label ist, was als Label innerhalb der Einträge verwendet wird,
wird unmittelbar und völlig gestaltungsfrei allein
vom Anwender bestimmt
- es gibt (bisher) keinen Zusammenhang von inEx-Funktionen und Label
über dem mit der Suche-Funktion hinaus -, und ist in der Praxis eine
möglichst kurze, prägnante und vor allem (teil-) eindeutige Kombination
aus Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen.
Und in Verbindung mit dem Clonen zur Eintragserzeugung erfordert die Verwendung der Label keinerlei zusätzlichen Editionsaufwand.
Beispiele: "abc:", "abc::", "abc2:", ":p:leb:" etc.; Klassensysteme(*), z.B. ":c:soft:audio::" bieten leicht merkbare Orientierungen, und System-Transparenz durch Suche z.B. nach ":c: .. ::" oder ":audio::".
*)
Das Konzept der Punktionszeichen ist so trivial wie zugleich enorm
leistungsfähig. Es ist die in der Praxis sich erweisende und
überzeugende Leistungsfähigkeit,
die die optischen Beeinträchtigungen akzeptabel macht.
In der Praxis mit inEx entwickelt jeder seine eigenen
"stenographischen" Label, wobei eine Standardisierung für allgemeine
Themata sinnvoll wäre.
Weitere Beschreibungen sind in Vorbereitung (inexFAQ und separat).
Eine Diskussion über die Entwicklung allgemeiner Regeln wäre
wünschenswert.
Beispiel, inEx-Hilfe:
In der integrierten inEx-Hilfe wird "sc::" als Label für alle Informationen zu den
Tastenbefehlen verwendet. Eine entsprechende Suche listet alle
Shortcut-Definitionen, oder erweitert als AND-Suche (" .. ") z. B. nur
für den Bereich edit => "sc:: .. edit". Beispiel, allgemein: Suche nach "sc:: .. paint" könnte den Eintrag finden: "Microsoft Paint:: - shortcut: - Ansicht größer / normal == Strg+Page-Up/-Down ++ sc::"
Link-, List-, Tree- und Suche- Navigation
Nutzen Sie die Möglichkeiten von inEx, um sich blitzschnell und zielgerichtet in ihrem Datenbestand zu bewegen. Lesen Sie bitte die entsprechenden Beschreibungen in der integrierten Hilfe (suche: "hilfe .. navigation"). Der
Autor nutzt inEx täglich als Basiswerkzeug für seine Arbeiten. Die
Bedienungen sind entsprechend komfortabel optimiert. Es
lohnt sich also, zwei, drei Minuten zu investieren, und sich zumindest
mit
den folgenden meist genutzten Möglichkeiten vertraut zu machen. Einige
der Informationen sind auch nötig, um mit dem inEx-Konzept vertraut
zu werden, und das Prgramm dann auch tatsächlich sinnvoll nutzen
zu können.
Allgemein
- Escape-Taste:
Wechsel vom TreeView zum ListView (oder FileView) und umgekehrt. Hat
weder TreeView noch ListView den Fokus, führt Escape immer zum TreeView.
- Shift+Escape-Taste: Wechsel der Breite zwischen "weit" und "ganz weit" des gerade aktiven TreeView oder ListView.
- Strg+Y: Wechsel zwischen normaler / maximierter Fenstergröße.
- Die Funktionen aller funktionalen Eintrags-Typen (Datei-/Verzeichnis-, InterNet-, MailTo- und Feed-Einträge, oder auch Phone-Call) werden mit (Shift+) Strg+Return (oder (Shift+) Strg+DClick) gestartet.
- Beachten Sie den Unterschied von Return bzw. Eintrags-Klick mit oder ohne der Strg-Taste im TreeView bei einfachen Eintragstypen.
Suche
- Beginnen Sie einfach zu schreiben,
um zur Suche-Eingabezeile zu wechseln (oder F3); starten Sie die Suche
anschließend mit Return (oder F3). Mit Strg+F3 wählen Sie eine vormalige Suche aus, und starten unmittelbar aus der DropDown-Liste mit Pfeil-Rechts. Verwenden Sie Escape um zum Tree zurückzukehren.
- masterKey
("++"): Nutzen Sie diesen Eintragstyp um über die Suche unmittelbar zu dessen Position im Tree zu gelangen (z.B. "++++" (Pipeline), "++01", "++ix"; zur inEx-Hilfe gelangen Sie mit "++help")
- Elemente-Suche (Strg+Q): ein Wort oder eine Worte-Kombination aus dem aktuellen Eintrag auswählen und die Suche starten.
- AND-Suche:
mit " .. " (leer-punkt-punkt-leer) verbinden Sie zwei oder drei
Such-Terme zur AND-Suche(*). Beachten Sie auch: Leerzeichen vor oder
nach einem Wort werden bei der Suche berücksichtigt; ebenso alle
Punktionszeichen ( = zeichengenaue Suche ).
*)
Dies gilt für die commune edition (ce, Freeware). In der economy edition (ee) sind erweiterte Suchfunktionen implementiert.
Verlauf
- History-Funktionen ("Verlauf"): (Shift+) Strg+Tab oder Alt+Pfeil-Rechts/-Links oder Alt+X oder die Blau/Rot-Buttons oben Links.
Darstellungsbereich (TreeView/ListView)
- touch&move:
zum Verschieben des Anzeigebereichs (mit der Maus im freien Hintergrund
klicken und "festhalten" und bewegen), oder
Standard: Strg+Pfeil-Rechts/-Links/-Up/-Down.
- Breitenwechsel von Tree- oder ListView: verwenden Sie Shift+Escape oder (Shift+ / Strg+) DKlick im freien Hintergrund. Zur variablen Änderung Shift+Strg+Pfeil-Rechts/-Links. Alle, auch die weiteren ShortCut-Varianten sind auch mit dem "3-buttoned"-Splitter per Mausklick ausführbar.
ListView (rechts)
- Hinweis: Eine Auswahl innerhalb des ListViews
(rechts), führt nicht zu einer Änderung der Darstellung auf
der TreeView-Seite (links).
- Um von einem Eintrag in der Liste (rechts) zu dem
entsprechenden Eintrag im Tree (links) zu gelangen verwenden Sie einfach
die Pfeil-Links-Taste (oder Strg+DKlick oder lokales Menü).
Positions-Austausch (TreeView/ListView)
- viewExchange
zum wechselseitigen Austausch der aktuellen Auswahl von TreeView und
ListView (Strg+W oder Menü Tools&Views). Zum einen, weil nur auf der
Tree-Seite alle Edit-Funktionen verfügbar sind, zum anderen, um die
Tree-Ordnung der List-Seite in den Blick zu bekommen.
Links
- Der Klick auf einen Link im Tree listet die Original-Liste im ListView (oder mit Strg+Return).
- Von einem Link im Tree gelangen Sie zu dem damit referenzierten Original-Eintrag einfach mit der Pfeil-Rechts-Taste (oder (Strg+) DKlick), und von der ListView-Seite aus mit Shift+Pfeil-Links (oder Shift+Strg+DKlick oder lokales Menü).
- Im ListView werden alle Einträge als virtuelle "Up-Links" automatisch und erkennbar abgesetzt hinzugefügt, die Links auf die aktuelle Liste des ListViews enthalten.
TargetBox
- Zur TargetBox gelangen Sie mit Strg+B (oder vom Tree aus mit 2x Tab).
- Zum Menü der TargetBox mit Shift+Strg+B
- Bei aktiver TargetBox mit geschlossener Drop-Down-List öffnen Sie diese mit der Pfeil-Down-Taste.
- Das aktuelle Verzeichnis in der aktiven TargetBox öffnen Sie mit der Return-Taste
- In der offenen drop-Down-Liste öffnen Sie das Verzeichnis mit der Pfeil-Rechts-Taste
Eine Darstellung der Tastaturbelegung finden Sie auf der Screenshot-Seite ^Menüs
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inEx
- Philosophie des inEx-Konzeptes | |
Seit dem Jahre 2006, mit der reichlich nebulös begründeten Einstellung
der Entwicklung des konktext-orientierten Dateisystems[1] WinFS[2]
seitens Microsoft, ist es sehr still geworden um den Versuch, eines der
zentralen Probleme zu lösen, das erst durch den massiven Einsatz der
Computer-Technologie - und insbesondere durch das World-Wide-Web -
selbst entstanden ist, und seither mit dem Schlagwort der
"Informations-Flut" umschrieben wird. Die Idee, dieses Problem durch
ein bloßes Add-On zum Datei-Manager zu lösen, dürfte zwischenzeitlich
als gescheitert gelten. Es ist ja nicht einzusehen, warum sich eine
(allgemeine) Informations-Verwaltung schwerpunktmäßig auf eine
Datei-Verwaltung gründen sollte, und zudem dann auch noch an diese
lokal gebunden wäre. Die Größe der mit einer Informations-Verwaltung
gestellten Aufgabe übersteigt die der Größe einer reinen
Datei-Verwaltung bei weitem. Das bloße Add-On würde sich zum master
piece mausern, und es ergäbe sich ein seltsames Bild, wie das eines vom
verkehrten Ende her gezäumten Pferdes(*). Und auch die
desktop-search-Programme stellen keine Lösung dar, sondern bringen
vielmehr das ganze wahre Ausmaß der (lokalen) "Informations-Flut" zum
Vorschein. Lösungsansätze sind offenbar mit herkömmlichen Methoden
nicht machbar!
* Hier mögen marktpolitische
Überlegungen sicherlich eine wichtige Rolle gespielt haben, einen
derartig bedeutenden Funktionsbereich in die betriebssystemische
Markt-Dominanz einzuverleiben. Zwischenzeitlich scheint zudem eine
Strategie vorzuherrschen, den einzelnen Anwender gerade nicht weiter zu
ermächtigen, so z.B. mit der "Informations-Flut" endlich beherrschbarer
und konstruktiver umgehen zu können, sondern ganz im Gegenteil die
"informations-kommunistische" Entwicklung wieder auf die Vor-Personal-Computer-Zeit der Kontrolle
gewährenden "Zentral-Rechner" zurückzustampfen, durch die
Gegenrevolution einer Reduktion der Anwender wieder hin zum bloßen
Terminal-User (siehe dot-NET, NET-Books, iPad, sowie Googles clouds und
dessen neues "Betriebssystem" (korrekter: "Terminal-Programm"))
Die inEx-Entwicklung war und ist zunächst einmal autoren-zentriert
ausgerichtet, und geht von dem in jedem Falle ja immer gegebenen
einzelnen "Informations-Arbeiter" und seiner grundlegenden
informationstechnischen Umgebung aus. Dies könnte angesichts des
web2.0-hypes und dem Dogma der "Team-Arbeit" anachronistisch erscheinen(*), knüpft damit aber an ein
Entwicklungsdefizit an, das sich durch die Schwerpunktsetzungen der
Softwareentwicklungen auf Netzwerk- und InterNet-Anwendungen sowie
vorrangig Business-Lösungen im Laufe der letzten 15 bis 20 Jahre
ergeben hat. Trotz enorm gewachsener Komplexität muß der einzelne
Anwender sich immer noch mit dem vor über dreißig Jahren am Xerox
PARC entwickelten GUI-Konzept
als Arbeitsgrundlage herumschlagen, das zwar die materiell basierende
Arbeitsweise der Vor-Computer-Zeit gelungen nachgebildet hat, aber für
die zwischenzeitlich ganz neuartigen Entwicklungen mehr als ungeeignet
ist.
* Hinweis: Netzwerk- und web2.0-Erweiterungen sind für die folgenden
inEx-Versionen geplant (pageFab und Blog-System sowie treeSync).
Allgemeiner Austausch von inEx-Inhalten über den lokalen Bereich hinaus
ist bisher nur mit Textdateien (.txt oder .itf.txt) möglich.
Der zweite Konzeptschwerpunkt liegt in dem Verzicht auf vorgegebene
Daten-Strukturen. Damit wird die zwangsläufige Konsequenz aus der
Einsicht gezogen, daß eine universell anwendbare
Organisationslösung durch vorstrukturierende, und damit immer auch
einschränkende Programmlösungen unmöglich ist, sowie daß das einzige
hierfür hinreichend leistungsfähige Medium nicht Software, sondern die
(Schrift-) Sprache selbst ist. Die Folge daraus ist, daß das
inEx-Programm dem Anwender einerseits ein ganz neuartiges Medium
(Mittel, Werkzeug) bereit stellt, dessen Nutzung von dem Anwender
andererseits jedoch keine neuartigen Fähigkeiten abverlangt, da die
konkrete Nutzung quasi eine Verlängerung seiner bereits vorhandenen
natürlichen (schrift-) sprachlichen Fähigkeiten in den
informationstechnischen Raum hinein darstellt. Mit inEx wird eine
Kopplung beliebig frei gestaltbarer schriftsprachlicher Teilelemente
mit informationstechnischen Elementen und Funktionen realisiert. Der
"Preis" für diese (Rück-) Gewinnung beliebiger
Organisationsfreiheit ist der Verlust der sonst mit
jedem Softwareentwurf verbundenen vollständigen
mathematisch-mechanistischen Beschreib-barkeit der vorausentschiedenen Daten-Formen. Dies ergibt
sich notwendiger Weise aus dem unüberwindlichen fundamentalen
Widerspruch von Mechanismus und Freiheit.
Daraus folgt, daß der Anwender die Verantwortung für die von ihm
gestalteten Datenräume nunmehr auch (wieder) allein zu tragen hat.
Angesichts
der sich eröffnenden enormen Potentiale einer derartigen Symbiose von
(Schrift-) Sprache und Informations-Technik ein mehr als billiger
Tausch.
Einsatzbereiche
des inEx-explorer sind überall dort gegeben, wo keine oder keine
hinreichenden Softwarelösungen verfügbar sind (was insgesamt betrachtet
wohl die Mehrzahl aller Fälle betrifft). Typische Anwendungsformen sind
entweder integrative Lösungen und / oder spezielle oder individuelle
Wissens- und Informationsbasen. Da der inEx-explorer keine spezielle
sondern allgemeine Plattform darstellt, ist das Programm prinzipiell
für alle Aufgabenbereiche einsetzbar: Organisation von Alltagsaufgaben,
im Bereich Schule und Studium, Ausbildung, Verwaltung, für Recherchen,
sowie dem Management beliebig komplexer Projekte, z.B. im Journalismus,
in Wissenschaft und Forschung, Politik, Softwareentwicklung usw. usf.
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[1] ^ Assoziative
Dateiverwaltung [2] ^ WinFS
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