inEx   information explorer   (babelEx)

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Freeware Personal Information Management System (IMS/iXims)
Eine Organisations- und Informationsplattform für alle professionellen
oder auch "nur" alltäglichen Informationsarbeiter und Denkwerker

Aktuelle Version vom:  12. Dezember 2010  (.843 beta silver)
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         Beschreibung



         •    inEx - Auf einem Blick
               (Einleitung und Kurzbeschreibung)


         •    inEx - Die Praxis:  Identität, Ordnung und Navigation
               (inEx-Konzept und Bedienung)


         •    Philosophie des inEx-Konzeptes
               (Konzeptionelle Grundlagen)









inEx
- Auf einem Blick




    -  Anwendungen
    -  Demo-Video
    -  Demo-Screenshots


    -  inEx Kompakt-Info

    -  Was ist inEx?


    -  Einträge
    -  Datenbank
    -  Datei-Einträge

    -  Weitere Funktionen








Anwendungen


Nicht nur wenn Sie ...

- komplexe Projekte planen, ausführen und dokumentieren müssen (z. B. Software-Entwicklung und Wartung, Autorenprojekte, Bildungsarbeit, Recherchen, Journalismus, Zeit-Dokumentationen, Dokumentenver-waltung, Inhaltsverzeichnisse etc., generell: Projekt -Planung, -Umsetzung, -Dokumentation und -Beschreibung, sowie Wissens- bzw. Informations-Basen),


... sondern einfach "nur" hin und wieder

- Daten und Informationen beliebiger Art an einem zentralen, gemeinsamen Ort notieren und sammeln, und vielleicht auch verteilen/ versenden wollen (Notizen, Dateien, Quellen, InterNet-Adressen, Schriftverkehr, Vertragstermine, Adressen, Messwerte, Einnahmen/ Ausgaben, Warenpreise, Aufgaben- und Themenlisten, Link-Listen, Termin- und Ergebnislisten, Vokabel-Listen etc.),


... mit inEx

haben Sie für diese Arbeiten eine neuartig und bisher unerreicht einfache, flexible und komfortable zukunftssichere Lösung.


Die je einzelnen Möglichkeiten, die inEx bietet, können ineinander greifen, und bilden so insgesamt eine eigene, neuartige Systematik des Arbeitens mit Informationen, Dateien und Quellen - einerseits ein zum Teil radikal vereinfachtes, andererseits ein um neue Möglichkeiten erweitertes Arbeiten. Produktive Anwender werden das Arbeiten auf der Grundlage des inEx-Programmes als einen schüsseltechnologischen Fortschritt empfinden.




Hinweis:  inEx ist keine triviale TreeView / ListView -Anwendung. Ein Vergleich mit derartigen Lösungen wäre völlig irreführend. Beide Elemente sind in inEx die Oberfläche des integrierten und eintragsorientierten Navigations-Systems (data navigation).








Demo-Video


Ein erstes kurzes Demo-Video zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten. Es vermittelt einen ersten Eindruck des inEx-"look and feel", und sagt mehr als 1000 Worte (auch ohne Tonspur).


   ^inEx Video-Demo

   ( 2:51 mn / 6,0 MB / 800x524 / Xvid - für z.B. ^^VLC-Player )







Demo-Screenshots


Auf der ersten Screenshots-Seite ist mit Bildern und Texten eine kurze Einleitung und Übersicht zusammengestellt. Die Abbildungen zeigen zum überwiegenden Teil lediglich zusätzliche Tools, da die eigentlichen inEx-Kernfunktionen - die Organisation von Informationen - bildhaft leider nicht dargestellt werden können (Organisationsbeispiele werden in der inEx-FAQ gegeben (in Planung)). Statt dessen können Sie dort einen kurzen, kompakten ersten Einführungstext finden.


   ^Screenshots - Übersicht














inEx Kompakt-Info



Die Technologien des inEx-explorers

Mit dem inEx-explorer werden zwei wesentliche Techniken realisiert, die bisher nicht, oder zumindest in prominenten Anwendungen nicht zu finden sind. Einerseits ist dies das Clonen zur ultimativ einfachsten Erzeugung neuer Eingabevorlagen aus bestehenden ähnlichen Einträgen, sowie andererseits die Möglichkeit der Verlinkung der Einträge. Weiterhin ist die zeichengenaue Suche wesentlich, die die Grundlage für die fast grenzenlosen Möglichkeiten des label-orientierten Organisierens der Inhalte bildet (virtuelle Ordnungen).

Alle Einträge einer inEx-Datenbank werden allein von dem Anwender bestimmt. Es gibt keine Einträge oder Eintragsarten, die notwendigerweise vorhanden sein müssen. Alle Einträge in den Vorlagen-Datenbanken sind lediglich Beispiele. Die Eintrags-Icons haben - mit Ausnahme der funktionalen Typen - lediglich symbolische Bedeutung für den Anwender, und sind beliebig wähl- und austauschbar (Icon-Tree, Strg+I). Die zukünftige Version 2.0 mit dem Icon-Manager ermöglicht die Änderung der Standard-Icons sowie die Integration zusätzlicher User-Icons. Die Funktionen der funktionalen Einträge werden generell mit (Shift-)Strg+Return/DClick gestartet (der phoneCall mit dem Label "#p " bei beliebigen Eintragstypen ebenso).

Neue Einträge werden durch Einfügen aus der Zwischenablage oder mit der Maus, oder per Knopfdruck oder durch Clonen erzeugt, editiert und fertig! Es gibt keine vom Anwender zusätzlich zu bedienende Eintragsver-waltung, da diese intern "selbstorganisierend" in dem Sinne ist, daß ein Eintrag automatisch durch seinen Inhalt individualisiert ist. Ein Eintrag kann mehrere Vorkommen haben (durch das Clonen ganz einfach erzeugt); in der Regel als Link(s) auf das Original, oder auch als "Dublette(n)". Einen referenzierenden Link (oder eine Dublette) enthaltende Einträge werden automatisch in den Inhalt der Original-Liste (oder einer Dubletten-Liste) auf der ListView-Seite virtuell integiert und angezeigt. Alle erzeugten Zusammenhänge sind also immer auf einem Blick sichtbar und erreichbar.

Durch die Möglichkeit der Verlinkung, und den entsprechend komfortablen Funktionen der TreeView (linke Seite) und ListView (rechte Seite) auf der Programmoberfläche, ist ein komfortables, übersichtliches und zielorientiertes "Wandern durch den Informationsbestand" möglich. So kann z.B. mit der Funktion viewExchange (Strg+W) die aktuelle Auswahl von TreeView und ListView wechselseitig ausgetauscht werden (Hinweis: die ListView-Anzeige ist nicht starr mit der aktuellen Position im TreeView verbunden; von einer ListView-Position zur entsprechenden Position im TreeView einfach mit der Pfeil-Links-Taste).

Hinzu kommt die einfache Integration von Dateien mit der Maus oder der Zwischenablage vom Windows-Datei-Explorer oder Desktop oder anderen Quellen aus. Mittels der dabei erzeugten Datei-Einträge können die Dateien geöffnet / gestartet oder umbenannt, oder mittels der targetBox komfortabel verschoben oder kopiert, oder (undo-fähig) gelöscht, oder das betreffende Verzeichnis geöffnet werden. Bild-Dateien werden im internen imageView angezeigt. Einfache Textdateien können im internen Text-Editor bearbeitet werden. MP3-Dateien werden mit Sonderfunktionen unterstützt (Interpreten-Tree und MP3TagSync). Aus Bild- oder Text-Inhalten der Zwischenablage können mit der Funktion pasteAsFile unmittelbar neue Dateien (im Standard-Verzeichnis) und Datei-Einträge erzeugt werden. Dabei werden automatisch Dateinamen erzeugt, so daß nur bei Bedarf diese anschließend editiert, und/oder in andere Verzeichnisse via der targetBox verschoben werden.

Bei der Datei-Integration werden in der Regel zugleich auch übergeordnete Datei-Titel-Einträge erzeugt, in denen automatisch interne Datei-Informationen übernommen werden (z.B. HTML-Titel, Image-Daten usw.). Die Datei-Titel-Einträge können von dem Anwender mit weiteren Informationen zur Datei ergänzt oder ersetzt werden. Auf diese Weise entsteht mit inEx eine übergeordnete Dateiverwaltung, mit der der Zugriff auf Dateien kontext-orientiert organisiert werden kann.

Weiterhin können InterNet- und eMail-Adressen eingefügt werden, mit denen dann das eMail- oder Browser-Programm gestartet werden kann. Mit den Internet-Adress-Einträgen können auch die referenzierten Contents ("down"-) geladen werden (Wikipedia-Seiten und Wikipedia-Browser-Links werden gesondert unterstützt). Mit dem internen Feedreader können RSS-Feed-Inhalte integriert werden (RSS Download und Feed-Item Separierung und Anzeige).

Teil- oder auch komplette Inhalte können aus dem inEx-explorer in reiner Textform kopiert und in andere inEx-Datenbanken eingefügt werden (die Icon- und Link-Zuordnungen und die Tree-Organisation bleiben dabei erhalten). Dies ermöglicht auch den Austausch von Informationen und Informations-Komplexen mit anderen inEx-Anwendern via eMail oder InterNet-Seiten. Eine Web-2.0-fähige wiki-ähnliche Austausch-Version ist in Planung.

Per Knopfdruck können aus inEx-Inhalten HTML-Seiten für die InterNet-Browser erzeugt werden. Entweder in der Tree-Form entsprechenden Varianten (tree2html, "t2h"), oder auch in komplex komponierbare Multi-Page-Formen (die "inEx pageFab"), u.a. auch in beliebige Blog-Formen.

Für die inEx-Anwendung ist keine zusätzliche Datenbank-Software erforderlich. Es wird eine integrierte MySQL-Version verwendet. Eine einzelne inEx-Datenbank existiert als normal handhabbare Einzeldatei. Eine inEx-Datenbank kann als Textdatei (z.B. als Sicherungskopie) gespeichert und aus einer solchen (neu) erzeugt werden.




Weitere Tools und Funktionen, die bisher integriert wurden:

-backupCopy zur verzeichnisorientierten Dateisicherung per Knopfdruck
-RSS Feedreader, komplett in das inEx-Konzept integriert
-HTML-Export per Knopfdruck mit tree2html oder der inEx pageFab
-  das Workshop-Menü wird individuell aus dem entsprechenden Eintrags-Tree der jeweils geladenen inex-Datei gebildet
der hotNotes-Editor für einen in der inEx-Datei integrierten Notizen-Text (Strg+H)
die Report-Listen integrieren Links auf datierte Einträge per Knopfdruck
Tagesdatum einfügen oder ersetzen oder suchen mit Strg+D
die Elemente-Suche (Strg+Q) zur Suche-Auswahl aus dem aktuellen Eintrag, oder einer Selektion im Text-Editor, oder der Suche-Eingabezeile
Hilfe-Informationen sind in der Standard-DB integriert;
suche: "hilfe .. xxxxx"
Hilfe zu einzelnen Menü-Einträgen mit der F1-Taste
Kassenfunktion zur einfachen Finanzverwaltung (txMoney/-DIR-Einträge)
valueTotal bildet die Summe der in einer Liste vorhandenen valueLabels
die phoneCall Wählfunktion für Einträge mit dem Label "#p " ("#p nnn...")
der vocabTrain (Strg+8), ein Vokabel-Trainer zum individuell optimierbaren Lernen
der colorPecker (Strg+7) und die colorSample-Funktionen
Desktop-Color und -Image-Funktionen im integrierten imageView
Desktop-Color-Funktion im colorPecker
imageWindows und -collectionFiles zur zusätzlichen Ansicht und dem Zusammenstellen von Bilddateien (via imageView und .imw.txt-Dateien)











Was ist inEx ?


Was ist inEx? - inEx ist u. a. zwar auch ein Content Management System (CMS), und auch ein Dateimanager, mit dem komfortabel und einfach die häufigsten Arbeiten der Dateiverwaltung realisiert werden können. Aber all dies ruht auf einem integrativen Fundament, das den eigentlichen Kern des inEx-Programms bildet. Das damit realisierte inEx-Konzept ist die Quintessenz von über 20 Jahren Erfahrung in Sachen (möglichst) uneingeschränkter und universeller Informations-Organisation, und "was hier geht und Sinn macht, und was nicht". Hinzu kommt das Streben nach möglichst komfortabler Ergonomie, also möglichst einfacher und "selbstverständlicher" Lösungsformen.

Es hilft dem Interessenten nicht weiter, wenn er erfährt, daß die Sachbezeichnung für diese Programmart "Organisations-Plattform" lautet, denn diese Art Software dürfte kaum bekannt sein. Zwar ist der Desktop des Betriebssystems, den ja ein jeder kennt, eine solche, aber kaum mit inEx vergleichbar. Dann gibt es da noch askSam, das einige der Elemente enthält, und die Vielzahl je ganz verschiedener Personal Information Manger (PIM) und unterschiedlicher Organisations-Programme, die in dem jeweils vorgegebenen starren Rahmen durchaus sehr leistungsfähig sein können.

Mit inEx aber gibt es nun keine anwendungsbegrenzenden programm-matischen "Rahmen" mehr. inEx "sprengt den Rahmen", und ist im Prinzip für alle denkbaren Organisationsaufgaben geeignet. Daß dieses Konzept "funkt" - trotz anfänglicher Skepsis auch des Programmierers selbst, trotz, oder aber auch gerade wegen seiner Einfachheit - dies zeigt sich in der Offenheit für die konzeptionell nahtlose Integrationsfähigkeit ganz verschiedener Aufgaben, wie z. B. die der Dateiverwaltung und des Content Managements, die bei der eigentlichen Grundkonzeption zunächst noch gar keine Rolle spielten.

Die inEx-Entwicklung orientiert sich zunächst an der konkreten empirischen Praxis des einzelnen Anwenders "vor Ort". Denn auch z.B. alle Web-2.0-Inhalte gründen letztlich auf der informellen Kompetenz und Leistungsfähigkeit eben aller je einzelnen Mitwirkenden. Weiterhin nimmt die unmittelbare Leistungsfähigkeit des InterNets mit steigenden Angeboten immer weiter ab. Relevante Fundstellen werden bei steigenden Erschließungsaufwand immer wertvoller, und erfordern eine flexible, leistungsfähige und kontextrelevante anwender- bzw. projekt-orientierte Integrations- und Organisations-Plattform.

Mit der inEx-Version 1.0 wird die Grundlage für den weiteren Ausbau mit verschiedenen anspruchsvollen Tools gelegt. Freuen Sie sich auf die selten gewordene Erfahrung, ein völlig neuartiges Software-Werkzeug anwenden zu können. Mit inEx werden Sie ihre gesamten computergestützten Arbeiten auf eine neue Art und in maximal einfacher Weise umfassend organisieren und integrieren können.




Hinweis:  Die zeitlich unlimitierte und registrationsfreie Freeware-Version (commume edition, ce) enthält alle grundlegenden Funktionen des inEx-Konzeptes.














Einträge



- inEx ist eine Art (fast) unendliches, universales "Schubladen-System", das Sie nach ihren ganz individuellen Bedürfnissen organisieren können

- Jede "Schublade" können Sie auch als Karteikarte oder Liste interpre-tieren, in die Sie ihre Notizen, Dateien und Web-Adressen, und noch weitere "Karteikarten" einfügen können. Aber alle diese "Schubladen" (Einträge) sind im Grunde gleichartig, und unterscheiden sich nur durch ihre konkrete Nutzung.

Clonen  -  Zumeist unterscheiden sich neue Einträge lediglich im Detail von bereits vorhandenen Einträgen. Diese können ganz einfach als Vorlage für neue Einträge verwendet werden mittels dem "Clonen" (clone & modify). Mit der Funktion Tagesdatum (Strg+D) ersetzen Sie ein vorhandenes Datum, oder fügen ein solches ein.

- iconTree  -  Den Einträgen können ganz einfach beliebige Icons aus dem iconTree (Strg+I) zugeordnet werden. Die wenigen funktionalen Typen wie txFile, txInterNet, txMailTo, txFeeds, txMoney, txMoneyDIR und txReports gewinnen/ verlieren ihre Funktionen durch Zuordnung/ Umordnung der jeweils entsprechenden Icons, sofern dies nicht bereits automatisch geschehen ist. Alle anderen Icons haben nur interpretative Bedeutung für den Anwender.

- Links  -  Ihre inEx-Einträge können Sie ganz einfach mit Links beliebig untereinander verbinden, und so die Zusammenhänge der einzelnen Informationen, Arbeiten und Dateien abbilden. Links werden einfach durch das Clonen des Link-Zieles, des "Originals" (oder eines schon bestehenden Link) erzeugt, bei dem der Clone anschließend jedoch nicht durch Weiterbearbeitung verändert wird (bzw. fixiert wird durch Escape; clone & link; siehe Beschreibung des Clonens auf screenShot-Seite 4: ^Clonen + Money).

- Reports  -  Per Knopfdruck können Sie ganz einfach (datierte) Einträge automatisch (datum-orientiert) in die Report-Listen einfügen lassen (Works- und Founds-Reports); siehe hierzu auch: Funktion Tagesdatum (Strg+D)

- Finden  -  In dem sich ständig erweiternden Informations-Netzwerk bieten die Suchfunktionen jederzeit Überblick (sortierte Ergebnislisten) und gezielten Zugriff (Auswahl).







Datenbank (inEx-Datei)



- Platz  -  Eine inexDB bietet Platz für viele hunderttausende Einträge.

- Teile  -  Es ist kein Problem, Teile der Datenbank bei Bedarf als Tree oder Liste zu kopieren (und ggf zu löschen) und in eine andere Datenbank einzufügen ("treeCopy", Strg+T).

- Austausch  -  Teile ihrer wachsenden Experten-Datenbank(en) können Sie mit anderen inEx-Usern in reiner Textform daten- und strukturerhaltend austauschen und integrieren (simple copy + paste in Textform; via InterNet, eMail oder Datenträger; siehe auch: inexTreeFile (.itf.txt) zur einfachen Tree-Integration per Drag&Drop)

- Datei  -  Eine Datenbank existiert als eine einzelne Datei, die Sie wie andere normale Dateien behandeln können. Extra Software für die Datenbankverwaltung ist nicht nötig. Im inEx-Programm ist diese bereits enthalten (embedded sql database (SQLite)).

- Muster  -  Die Starter-Datenbank enthält einige Beispiele zur ersten Orientierung, wie Einträge zu verschiedenen Sachbereichen gestaltet werden könnten. Sie sind dadurch in keinster Weise festgelegt. Sie können alles ihren Wünschen entsprechend ändern, erweitern, verschieben oder löschen. Sämtliche Beispiele in der Starter-Datenbank tragen, sofern sie datiert sind, das Datum ".08.0101".

- Textformat  -  Eine komplette Datenbank kann als reine Textdatei gesichert werden (DB2txt), und aus einer solchen (wieder) erzeugt werden (txt2DB).







Datei-Einträge




- Titel-Synthese  -  Die Einfügung einer Datei via Drag&Drop vom Desktop oder Datei-Explorer erzeugt außer einem Datei-Eintrag automatisch einen zusätzlichen Titel-Eintrag, in dem ggf. entsprechende Informationen aus der Datei übernommen werden (HTML, MP3, PNG, EXE u.a.; Titel-Unterdrückung bei Einfügung into (mit Shift)). Hinweis: Die erzeugten Titel sind mit keinerlei Funktionen verbunden, und können beliebig verändert oder wieder gelöscht werden.

- File-Jump/-Check  -  Wenn Sie via Drag&Drop eine Datei vom Desktop oder Datei-Explorer in die Suche-Eingabezeile ziehen, gelangen Sie durch einen automatisch startenden Suchvorgang entweder zu dem entsprechenden Eintrag oder Einträgen im Tree, oder stellen fest, daß diese Datei noch nicht referenziert wird.

- Funktionen  -  Selbstverständlich können Sie mit den Datei-Einträgen auch in jeweils einfachster Art und Weise Dateien aufrufen, Programme starten, Datei-Verzeichnisse öffnen, Dateien kopieren oder verschieben, umbenennen oder löschen. Bild- und Text-Dateien werden im internen pictureView bzw. Text-Editor geöffnet (.bmp .png .jpg / .txt .log .ini .msg .eml .css ( optionell: .m3u / .xml / .htm(l) ))

- Zusammenhang  -  Mit inEx haben Sie auf ihre Dateien einen einfachen, gezielt schnellen Zugriff über deren dokumentierten unmittelbaren Arbeits- bzw. Projektzusammenhang, statt über die sonst zusätzlich notwendige Kenntnis des rein technischen Speicherortes und Dateinamens.

- targetBox  -  In der targetBox (Strg+B) versammeln Sie alle ihre Arbeitsverzeichnisse (Verzeichnis oder Datei via Drag&Drop vom Desktop oder Datei-Explorer auf die targetBox ziehen, oder durch Übernahme des Verzeichnisses eines Dateieintrages). In dem lokalen Menü der targetBox finden sich alle datei- und verzeichnisrelevanten Funktionen (Shift+Strg+B). Beispiel: Ziehen Sie einen Dateieintrag vom TreeView auf die targetBox, um die Datei in das aktuelle Verzeichnis der targetBox zu verschieben/ zu kopieren (oder: Shift+Strg+Box, dann +Move/ +Copy).

- Synergien  -  Auf Grund der Einfachheit und Einheitlichkeit des inEx-Konzeptes ergeben sich erstaunliche Synergieeffekte, die auch eine völlig neuartige und radikal vereinfachte Form des Arbeitens mit dem Computer entstehen lassen. Dies läßt sich insgesamt kaum umfassend beschreiben. Die neuen Möglichkeiten erkennt der Anwender im Laufe zunehmender Praxis auf Grund des einfachen Konzeptes rein intuitiv.
Ein Beispiel: Datei-Einträge enthalten den kompletten Dateipfad. Kopieren mit Shift+Strg+Up-copy, und z.B. in Open-/Save-Dialogen einfügen.


Bezüglich Dateien siehe auch Tool ^backupCopy







Weitere Funktionen




- Für das Erzeugen von Einträgen gilt: Informationen müssen so leicht wie möglich erzeugt, kopiert und verändert werden können. Die verschiedenen Formen des "Clonens" und der Import/Export via Drag&Drop und Copy&Paste reduzieren den Aufwand auf ein absolutes Minimum.

hotNotes: Mit dem hotNotes-Editor haben Sie einen zusätzlichen "Informations-Desktop" zu Zwischenlagerung neuer Informationen, Ideen, Daten, Notizen etc.; wird in der jeweiligen inEx-Datei gespeichert

- Datensicherheit durch optionale Verschlüsselung (ee-Version)

- Programmunabhängigkeit durch optionalen Datenbankexport und -import in Form einer einfachen Textdatei (tabbed tree, DB2txt, txt2DB)



- Bisher implementierte Zusatzfunktionen und Tools:

    - phoneCall: Telefonverbindungen herstellen mit Label "#p "

    - valueTotal: die Summen frei definierbarer Werte-Label bilden

    - money balance: Einnahmen und Ausgaben bilanzieren;
      eine super-einfache automatische Kassen-Funktion mit txMoney
      und txMoneyDIR
- für Leute, die nicht "mit Kanonen auf Spatzen
      schießen" wollen ( Info auf screenShot-Seite 4: ^Clonen + Money )

    - wwwDownLoad oder Browseraufruf durch txInterNet -Einträge

    - eMail-Applikation starten mit txMailTo -Einträgen

    - RSS-Feed-Funktionen: Es gibt die drei funktionalen txFeed-Typen:
      - orangeFeed  ==  update channel or channel list (Feed Loader)
      - greenFeed  ==  unpack channel file (Feed Reader; auto by update)
      - blueFeed + darkGreenFeed  ==  view channel item (Item Reader)
      ( Info auf ^screenShot-Seite 1 )

    - colorSamples erstellen zur Verwaltung, Dokumentation und
      Sammlung von Farben (colorPecker-Tool oder pictureView, dann
      pasteAsFile, Info auf screenShot-Seite 3: ^icons + fileView )

    - MP3TagSync: Funktion zur Übernahme der in den MP3-Einträgen
      einer MP3-Liste geändeten Angaben in die MP3-Dateien

    - Vokabel-Trainer: inEx-Tool "vocabTrain", akzeptiert alle sogenannten
      "Definitions-Einträge" (mit Label " == "); unterstützt individuell
      optimierbare superschnelle Lerntechniken
      ( Info auf ^screenShot-Seite 1 )

    - Export ins HTML-Format (tree2html) ausgewählter Treekomplexe,
      optional mit Linkverbindung einzelner Positionen zwischen
      HTML-Datei und inEx (Info auf ^screenShot-Seite 1)

    - backupCopy kopiert neue und neuere Dateien des aktuellen
      targetBox-Verzeichnisses (einschließlich aller Sub-Verzeichnisse)
      pfad-identisch auf ein anderes Laufwerk. Mit nur drei Mausklicks
      sind ihre Datei-Sicherungen immer auf dem aktuellen Stand.
      ( Info auf ^screenShot-Seite 1 )







Weitere geplante Zusatzfunktionen:


    - pageFab: Tool zur Darstellung von inEx-Inhalten in einem System
      aus HTML-Seiten. Organisation via topics/keys; ein Content
      Representation Systen (CRS/CMS; in ee)

    - labelManager: Darstellung der vorkommenden Kombinationen
      eines Labels (Label-Ketten/-"Moleküle"; in ee)

    - iconManager: Die Icons des iconTree ändern (Standard-Icons)
      oder neue hinzufügen (User-Icons; in ee)

    - search&replace: ab Version 2.0 ee





Siehe auch in der Tabelle aller wesentlichen realisierten und geplanten Funktionen auf der Seite ^Weitere Daten.













inEx
- Die Praxis: Identität, Ordnung und Navigation



Die Produktivität, die Sie mit inEx entfalten können, ist unmittelbar abhängig von der Summe und der Qualität ihrer eigenen Einträge. Ohne Einträge (Informationen) ist inEx wie ein Motor ohne Treibstoff - und je mehr Informationen, um so mehr "inEx-Power" können Sie nutzen.

Wenn keine besonderen Gründe vorliegen, sollten Sie daher für alle ihre Notizen, Informationen und Projekte nur eine zentrale Datenbank verwenden (plus eine "fishing"-Datenbank für InterNet-Inputs zur vorherigen Sichtung / Aufarbeitung). Bei sensiblen Daten verwenden Sie die optionale Verschlüsselung.







Die Identität der Einträge


Die Identität der einzelnen Einträge wird unmittelbar durch deren Inhalt (Text) bestimmt. Identische Einträge sind entweder Dubletten, oder Link(s) und Original. Durch dieses einfache und komfortable Konzept entfällt jegliche zusätzlich notwendige Programmbedienung zur Identitätsver-waltung. Sie können sich also ganz ungestört voll auf ihre Arbeiten konzentrieren. Lediglich wenn die Situation nach einer Änderung nicht eindeutig ist, werden Sie nach der gewünschten Art der Veränderung abgefragt.  Schon nach kurzer Zeit werden Sie durch diese Einfachheit zum "inEx-Experten", denn letztlich sind Sie es allein, der alles wesentliche (inhaltliche) selbst bestimmt.

Das Icon bestimmt den Typ der Identität. Bis auf die wenigen funktionalen Eintrags-Typen ist die Icon-Wahl (=> iconTree, Strg+I) beliebig, und hat nur rein interpretative Bedeutung für den Anwender (Optik) und für die typ-relevante Suche (txSearch). Typ und Link-Status werden beim Editing als Satzzeichen codiert vor dem Text angezeigt, und könnten auch so, als eher selten vorkommende Variante, manuell geändert werden.






Die vier Ordnungsebenen


Der Zugriff auf die Einträge erfolgt je nach Bedarf über eine der drei (bzw. vier) Ordnungs-Schichten, die mit inEx zur Verfügung stehen:

- über die Tree-Ordnung (Baum-Ordnung)
- über die Link-Verknüpfungen
- über die Suche (Worte, Label, masterKeys)


Besondere Bedeutung hat bei komplexeren Anwendungen die Verwendung der "Label", wodurch sich eine beliebig komplexe und frei gestaltbare vierte Ordnungs-Schicht eröffnet. In der Praxis reicht es vielfach schon aus, statt eine zusätzliche reale "Spezial"-Liste im Tree anzulegen (und fortan manuell zu pflegen), mittels frei gestaltbarer Label im Zusammenhang mit der Suche solche Listen "virtuell" als Suchergebnisse erzeugen zu lassen. Mit jedem neuen Label haben Sie eine potentiell neue virtuelle Liste zur Verfügung, deren Elemente im Datenbestand auch beliebig verteilt sein können.

Eine explizite Wartung solch virtueller Listen entfällt prinzipbedingt, der Aufwand verschiebt sich aber in gewisser Weise auf ein intelligentes Management der jeweils verwendeten Label und Label-Kombinationen.

Was ein Label ist, was als Label innerhalb der Einträge verwendet wird, wird unmittelbar und völlig gestaltungsfrei allein vom Anwender bestimmt - es gibt (bisher) keinen Zusammenhang von inEx-Funktionen und Label über dem mit der Suche-Funktion hinaus -, und ist in der Praxis eine möglichst kurze, prägnante und vor allem (teil-) eindeutige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen.

Und in Verbindung mit dem Clonen zur Eintragserzeugung erfordert die Verwendung der Label keinerlei zusätzlichen Editionsaufwand.

Beispiele: "abc:", "abc::", "abc2:",  ":p:leb:" etc.; Klassensysteme(*), z.B. ":c:soft:audio::" bieten leicht merkbare Orientierungen, und System-Transparenz durch Suche z.B. nach ":c: .. ::" oder ":audio::".

*) Das Konzept der Punktionszeichen ist so trivial wie zugleich enorm leistungsfähig. Es ist die in der Praxis sich erweisende und überzeugende Leistungsfähigkeit, die die optischen Beeinträchtigungen akzeptabel macht. In der Praxis mit inEx entwickelt jeder seine eigenen "stenographischen" Label, wobei eine Standardisierung für allgemeine Themata sinnvoll wäre. Weitere Beschreibungen sind in Vorbereitung (inexFAQ und separat). Eine Diskussion über die Entwicklung allgemeiner Regeln wäre wünschenswert.


Beispiel, inEx-Hilfe: In der integrierten inEx-Hilfe wird "sc::" als Label für alle Informationen zu den Tastenbefehlen verwendet. Eine entsprechende Suche listet alle Shortcut-Definitionen, oder erweitert als AND-Suche (" .. ") z. B. nur für den Bereich edit => "sc:: .. edit".

Beispiel, allgemein: Suche nach "sc:: .. paint" könnte den Eintrag finden: "Microsoft Paint::  -  shortcut: - Ansicht größer / normal  ==  Strg+Page-Up/-Down   ++ sc::"









Link-, List-, Tree- und Suche- Navigation


Nutzen Sie die Möglichkeiten von inEx, um sich blitzschnell und zielgerichtet in ihrem Datenbestand zu bewegen. Lesen Sie bitte die entsprechenden Beschreibungen in der integrierten Hilfe (suche: "hilfe .. navigation").

Der Autor nutzt inEx täglich als Basiswerkzeug für seine Arbeiten. Die Bedienungen sind entsprechend komfortabel optimiert. Es lohnt sich also, zwei, drei Minuten zu investieren, und sich zumindest mit den folgenden meist genutzten Möglichkeiten vertraut zu machen. Einige der Informationen sind auch nötig, um mit dem inEx-Konzept vertraut zu werden, und das Prgramm dann auch tatsächlich sinnvoll nutzen zu können.





   Allgemein

- Escape-Taste: Wechsel vom TreeView zum ListView (oder FileView) und umgekehrt. Hat weder TreeView noch ListView den Fokus, führt Escape immer zum TreeView.

- Shift+Escape-Taste: Wechsel der Breite zwischen "weit" und "ganz weit" des gerade aktiven TreeView oder ListView.

- Strg+Y: Wechsel zwischen normaler / maximierter Fenstergröße.

- Die Funktionen aller funktionalen Eintrags-Typen (Datei-/Verzeichnis-, InterNet-, MailTo- und Feed-Einträge, oder auch Phone-Call) werden mit (Shift+) Strg+Return (oder (Shift+) Strg+DClick) gestartet.

- Beachten Sie den Unterschied von Return bzw. Eintrags-Klick mit oder ohne der Strg-Taste im TreeView bei einfachen Eintragstypen.



   Suche

- Beginnen Sie einfach zu schreiben, um zur Suche-Eingabezeile zu wechseln (oder F3); starten Sie die Suche anschließend mit Return (oder F3). Mit Strg+F3 wählen Sie eine vormalige Suche aus, und starten unmittelbar aus der DropDown-Liste mit Pfeil-Rechts. Verwenden Sie Escape um zum Tree zurückzukehren.

- masterKey ("++"): Nutzen Sie diesen Eintragstyp um über die Suche unmittelbar zu dessen Position im Tree zu gelangen (z.B. "++++" (Pipeline), "++01", "++ix"; zur inEx-Hilfe gelangen Sie mit "++help")

- Elemente-Suche (Strg+Q): ein Wort oder eine Worte-Kombination aus dem aktuellen Eintrag auswählen und die Suche starten.

- AND-Suche: mit " .. " (leer-punkt-punkt-leer) verbinden Sie zwei oder drei Such-Terme zur AND-Suche(*). Beachten Sie auch: Leerzeichen vor oder nach einem Wort werden bei der Suche berücksichtigt; ebenso alle Punktionszeichen ( = zeichengenaue Suche ).

*) Dies gilt für die commune edition (ce, Freeware). In der economy edition (ee) sind erweiterte Suchfunktionen implementiert.




   Verlauf


- History-Funktionen ("Verlauf"): (Shift+) Strg+Tab oder Alt+Pfeil-Rechts/-Links oder Alt+X oder die Blau/Rot-Buttons oben Links.



   Darstellungsbereich (TreeView/ListView)

- touch&move: zum Verschieben des Anzeigebereichs (mit der Maus im freien Hintergrund klicken und "festhalten" und bewegen), oder Standard: Strg+Pfeil-Rechts/-Links/-Up/-Down.

Breitenwechsel von Tree- oder ListView: verwenden Sie Shift+Escape oder (Shift+ / Strg+) DKlick im freien Hintergrund. Zur variablen Änderung Shift+Strg+Pfeil-Rechts/-Links. Alle, auch die weiteren ShortCut-Varianten sind auch mit dem "3-buttoned"-Splitter per Mausklick ausführbar.



   ListView (rechts)

- Hinweis:  Eine Auswahl innerhalb des ListViews (rechts), führt  nicht  zu einer Änderung der Darstellung auf der TreeView-Seite (links).

- Um von einem Eintrag in der Liste (rechts) zu dem entsprechenden Eintrag im Tree (links) zu gelangen verwenden Sie einfach die Pfeil-Links-Taste (oder Strg+DKlick oder lokales Menü).



   Positions-Austausch (TreeView/ListView)

- viewExchange zum wechselseitigen Austausch der aktuellen Auswahl von TreeView und ListView (Strg+W oder Menü Tools&Views). Zum einen, weil nur auf der Tree-Seite alle Edit-Funktionen verfügbar sind, zum anderen, um die Tree-Ordnung der List-Seite in den Blick zu bekommen.



   Links


- Der Klick auf einen Link im Tree listet die Original-Liste im ListView (oder mit Strg+Return).

- Von einem Link im Tree gelangen Sie zu dem damit referenzierten Original-Eintrag einfach mit der Pfeil-Rechts-Taste (oder (Strg+) DKlick), und von der ListView-Seite aus mit Shift+Pfeil-Links (oder Shift+Strg+DKlick oder lokales Menü).

- Im ListView werden alle Einträge als virtuelle "Up-Links" automatisch und erkennbar abgesetzt hinzugefügt, die Links auf die aktuelle Liste des ListViews enthalten.



   TargetBox


- Zur TargetBox gelangen Sie mit Strg+B (oder vom Tree aus mit 2x Tab).

- Zum Menü der TargetBox mit Shift+Strg+B

- Bei aktiver TargetBox mit geschlossener Drop-Down-List öffnen Sie diese mit der Pfeil-Down-Taste.

- Das aktuelle Verzeichnis in der aktiven TargetBox öffnen Sie mit der Return-Taste

- In der offenen drop-Down-Liste öffnen Sie das Verzeichnis mit der Pfeil-Rechts-Taste
 



Eine Darstellung der Tastaturbelegung finden Sie auf der Screenshot-Seite ^Menüs











inEx
- Philosophie des inEx-Konzeptes




  Seit dem Jahre 2006, mit der reichlich nebulös begründeten Einstellung der Entwicklung des konktext-orientierten Dateisystems[1] WinFS[2] seitens Microsoft, ist es sehr still geworden um den Versuch, eines der zentralen Probleme zu lösen, das erst durch den massiven Einsatz der Computer-Technologie - und insbesondere durch das World-Wide-Web - selbst entstanden ist, und seither mit dem Schlagwort der "Informations-Flut" umschrieben wird. Die Idee, dieses Problem durch ein bloßes Add-On zum Datei-Manager zu lösen, dürfte zwischenzeitlich als gescheitert gelten. Es ist ja nicht einzusehen, warum sich eine (allgemeine) Informations-Verwaltung schwerpunktmäßig auf eine Datei-Verwaltung gründen sollte, und zudem dann auch noch an diese lokal gebunden wäre. Die Größe der mit einer Informations-Verwaltung gestellten Aufgabe übersteigt die der Größe einer reinen Datei-Verwaltung bei weitem. Das bloße Add-On würde sich zum master piece mausern, und es ergäbe sich ein seltsames Bild, wie das eines vom verkehrten Ende her gezäumten Pferdes(*). Und auch die desktop-search-Programme stellen keine Lösung dar, sondern bringen vielmehr das ganze wahre Ausmaß der (lokalen) "Informations-Flut" zum Vorschein. Lösungsansätze sind offenbar mit herkömmlichen Methoden nicht machbar!

* Hier mögen marktpolitische Überlegungen sicherlich eine wichtige Rolle gespielt haben, einen derartig bedeutenden Funktionsbereich in die betriebssystemische Markt-Dominanz einzuverleiben. Zwischenzeitlich scheint zudem eine Strategie vorzuherrschen, den einzelnen Anwender gerade nicht weiter zu ermächtigen, so z.B. mit der "Informations-Flut" endlich beherrschbarer und konstruktiver umgehen zu können, sondern ganz im Gegenteil die "informations-kommunistische" Entwicklung wieder auf die Vor-Personal-Computer-Zeit der Kontrolle gewährenden "Zentral-Rechner" zurückzustampfen, durch die Gegenrevolution einer Reduktion der Anwender wieder hin zum bloßen Terminal-User (siehe dot-NET, NET-Books, iPad, sowie Googles clouds und dessen neues "Betriebssystem" (korrekter: "Terminal-Programm"))


  Die inEx-Entwicklung war und ist zunächst einmal autoren-zentriert ausgerichtet, und geht von dem in jedem Falle ja immer gegebenen einzelnen "Informations-Arbeiter" und seiner grundlegenden informationstechnischen Umgebung aus. Dies könnte angesichts des web2.0-hypes und dem Dogma der "Team-Arbeit" anachronistisch erscheinen(*), knüpft damit aber an ein Entwicklungsdefizit an, das sich durch die Schwerpunktsetzungen der Softwareentwicklungen auf Netzwerk- und InterNet-Anwendungen sowie vorrangig Business-Lösungen im Laufe der letzten 15 bis 20 Jahre ergeben hat. Trotz enorm gewachsener Komplexität muß der einzelne Anwender sich immer noch mit dem vor über dreißig Jahren am Xerox PARC entwickelten GUI-Konzept als Arbeitsgrundlage herumschlagen, das zwar die materiell basierende Arbeitsweise der Vor-Computer-Zeit gelungen nachgebildet hat, aber für die zwischenzeitlich ganz neuartigen Entwicklungen mehr als ungeeignet ist.

* Hinweis: Netzwerk- und web2.0-Erweiterungen sind für die folgenden inEx-Versionen geplant (pageFab und Blog-System sowie treeSync). Allgemeiner Austausch von inEx-Inhalten über den lokalen Bereich hinaus ist bisher nur mit Textdateien (.txt oder .itf.txt) möglich.


   Der zweite Konzeptschwerpunkt liegt in dem Verzicht auf vorgegebene Daten-Strukturen. Damit wird die zwangsläufige Konsequenz aus der Einsicht gezogen, daß eine universell anwendbare Organisationslösung durch vorstrukturierende, und damit immer auch einschränkende Programmlösungen unmöglich ist, sowie daß das einzige hierfür hinreichend leistungsfähige Medium nicht Software, sondern die (Schrift-) Sprache selbst ist. Die Folge daraus ist, daß das inEx-Programm dem Anwender einerseits ein ganz neuartiges Medium (Mittel, Werkzeug) bereit stellt, dessen Nutzung von dem Anwender andererseits jedoch keine neuartigen Fähigkeiten abverlangt, da die konkrete Nutzung quasi eine Verlängerung seiner bereits vorhandenen natürlichen (schrift-) sprachlichen Fähigkeiten in den informationstechnischen Raum hinein darstellt. Mit inEx wird eine Kopplung beliebig frei gestaltbarer schriftsprachlicher Teilelemente mit informationstechnischen Elementen und Funktionen realisiert. Der "Preis" für diese (Rück-) Gewinnung beliebiger Organisationsfreiheit ist der Verlust der sonst mit jedem Softwareentwurf verbundenen vollständigen mathematisch-mechanistischen Beschreib-barkeit der vorausentschiedenen Daten-Formen. Dies ergibt sich notwendiger Weise aus dem unüberwindlichen fundamentalen Widerspruch von Mechanismus und Freiheit. Daraus folgt, daß der Anwender die Verantwortung für die von ihm gestalteten Datenräume nunmehr auch (wieder) allein zu tragen hat. Angesichts der sich eröffnenden enormen Potentiale einer derartigen Symbiose von (Schrift-) Sprache und Informations-Technik ein mehr als billiger Tausch.

   Einsatzbereiche des inEx-explorer sind überall dort gegeben, wo keine oder keine hinreichenden Softwarelösungen verfügbar sind (was insgesamt betrachtet wohl die Mehrzahl aller Fälle betrifft). Typische Anwendungsformen sind entweder integrative Lösungen und / oder spezielle oder individuelle Wissens- und Informationsbasen. Da der inEx-explorer keine spezielle sondern allgemeine Plattform darstellt, ist das Programm prinzipiell für alle Aufgabenbereiche einsetzbar: Organisation von Alltagsaufgaben, im Bereich Schule und Studium, Ausbildung, Verwaltung, für Recherchen, sowie dem Management beliebig komplexer Projekte, z.B. im Journalismus, in Wissenschaft und Forschung, Politik, Softwareentwicklung usw. usf.




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[1]  ^ Assoziative Dateiverwaltung
[2]  ^ WinFS












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